Demo von GLOBAL2000: "Stopp Bienenmord" vor der Wiener Staatsoper

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Imker und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Global 2000 haben sich am Mittwochvormittag zur Protestkundgebung "Stopp Bienenmord" vor der Wiener Staatsoper versammelt. Ihre Forderung an Minister Berlakovich: "Beenden Sie das Bienensterben".
Video: "Stopp Bienenmord"
Demo von GLOBAL2000: Stopp Bienenmord vor der Wiener Staatsoper

Nach eigenen Angaben forderten rund 200 Teilnehmer Umweltminister Nikolaus Berlakovich (V) dazu auf, das Sterben von Bienen durch ein Verbot von schädlichen Pestiziden zu stoppen. “Bienenmord ist kein Kavaliersdelikt“, so Werner Müller, Bienenexperte von Global 2000, in einer Aussendung.

Bienen brauchen Schutz fordert Global 2000

In Österreich beginne mit der einsetzenden Maisblüte eine gefährliche Zeit für die Bienen, kritisierten die Pestizid-Gegner. Mais darf in Österreich vor der Aussaat mit Beizmittel behandelt werden, es soll die Pflanzen vor Schädlingen schützen. Im Jahr 2010 seien weit über tausend Bienenvölker dadurch nachweislich vergiftet worden.” Die einzig wirksame Maßnahme Bienen zu schützen, ist das Verbot von neonicoteinhaltigen Beizmitteln. Deren Anwendung kann gänzlich ausgesetzt werden, da die bekämpften Schädlinge durch eine Fruchtfolge kontrollierbar sind”, meinte Müller von Global 2000.

Die Aktivisten wählten die Wiener Oper bewusst als Demonstrationsort aus. Auf dem Dach hatte Berlakovich im Mai 2010 Bienenstöcke aufstellen lassen, um auf die wichtige Rolle der Biene aufmerksam zu machen.

Global 2000 demonstriert für die Bienen:

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