Debreziner im Test: Scharf, salzig und sehr fett

Debreziner sind nicht nur Klassiker der schnellen österreichischen Küche, sondern auch ganz schön.... fett. "Das überraschte uns nicht. Die vielen Keime, die in manchen Würsteln stecken, allerdings schon", berichteten die Experten des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), die für das Verbraucherschutzmagazin "Konsument" die Würstelspezialität getestet haben.

Nur die besten drei Produkte im Test – (Radatz, Wagner& Delikat, Schirnhofer) haben mit “Sehr gut” abgeschnitten – erwiesen sich auch im Prüfpunkt Mikrobiologie als tadellos. “In etlichen Produkten fanden wir dagegen überhöhte Keimzahlen”, kritisierten die Konsumentenschützer.

Zwei Proben mussten überhaupt gleich weggeworfen werden.Der mittlere Fettgehalt aller 13 untersuchten Debreziner lag bei 22,2 Gramm Fett pro 100 Gramm Wurst. Nach dem Bewertungsschema der britischen Food Standards Agency stünde die Ampel bei neun Produkten auf Rot. Auch die übrigen Würstel kämen über ein warnendes Gelb nicht hinaus. Deutlich fettärmer waren Geflügelprodukte. Beim Salzgehalt blinkt die Ampel bei allen Produkten Rot. Der Nitritgehalt hingegen lag erfreulicherweise unter der Nachweisgrenze.

(apa)

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