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Debatte über Abtreibung Behinderter in Italien

Eine Abtreibung in Mailand, bei der anstelle des behinderten Zwillingskindes das gesunde Kind getötet wurde, hat die Debatte um die Rechtmäßigkeit von Schwangerschaftsabbrüchen in Italien wieder angeheizt.

Jetzt sei die Zeit gekommen, das Abtreibungsgesetz zu überprüfen, schrieb Paola Binetti, katholische Senatorin der italienischen Mitte-Links-Koalition.

Das Gesetz aus dem Jahr 1978 erlaubt in Italien – wie in Österreich – Spätabtreibungen aus medizinischen Gründen, etwa wenn das Ungeborene unheilbar krank ist oder eine Behinderung hat. Bei der Operation in einem Mailänder Krankenhaus war der gesunde Fötus anstelle seines Zwillings abgetrieben worden, das am genetisch bedingten Down-Syndrom (Trisomie 21) litt.

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