Dealerpärchen brach bei Käufer ein und klaute fast 100.000 Euro

Das Opfer soll mehr als 200.000 Euro bei sich Zuhause aufbewahrt haben.
Das Opfer soll mehr als 200.000 Euro bei sich Zuhause aufbewahrt haben. ©APA/LPD NÖ
Um einen hohen fünfstelligen Betrag erleichterte ein Dealerpärchen einen Wiener, der manchmal Drogen bei ihnen kaufte. Ein Teil des Geldes wurde bei dem 24-Jährigem und der 21-Jährigen aus dem Bezirk Neunkichen sichergestellt.

Ein Dealerpärchen aus dem Bezirk Neunkirchen hat Ermittlungen zufolge auch einen Einbruch bei einem Drogenabnehmer in Wien verübt und dabei einiges an Bargeld erbeutet. Ein Teil wurde sichergestellt, den Rest dürften der 24- und die 21-Jährige für eine Reise nach Amsterdam, die Anschaffung von Suchtmitteln und die Rückzahlung von Schulden verwendet haben. Das Duo ist ebenso in Haft wie zwei weitere Männer, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich.

Pärchen gab an, rund 50.000 Euro geklaut zu haben

Das Pärchen war am 11. August unter dem Verdacht des Suchtgifthandels festgenommen worden. Neben einer kleinen Menge an Drogen wurde laut Polizei auch ein niedriger fünfstelliger Eurobetrag sichergestellt. Während der 24-Jährige vorerst nicht geständig war, gab die junge Frau zu Protokoll, dass das Geld aus einem Einbruch im Juli in Wien stammen würde. Sie und ihr Lebensgefährte hätten die Tat verübt, nachdem sie erfahren hätten, dass der Eigentümer der Wohnung, ein Suchtmittelabnehmer, verhaftet worden sei und dieser daheim Geld aufbewahrt habe. Beute sei ein mittlerer fünfstelliger Eurobetrag gewesen.

Über 100.000 Euro im Tresor aufbewahrt

Dem inhaftierten Bestohlenen zufolge soll sich ein niedriger sechsstelliger Betrag im Tresor seiner Wohnung in Wien befunden haben. Mit dieser Aussage konfrontiert, gab die 21-Jährige, zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß, an, dass sie nach der Entlassung aus der Haft weitere im Haus versteckte Bargeldbestände an zwei Bekannte aus dem Suchtmittelmilieu, beide 23 und aus dem Bezirk Gänserndorf, übergeben habe. Die Frau wurde daraufhin wegen des Verdachts der Geldwäsche erneut festgenommen, so die Polizei.

Verdacht auf Geldwäsche

Bei einer Hausdurchsuchung im Bezirk Gänserndorf wurde ein mittlerer fünfstelliger Eurobetrag sichergestellt. Die beiden 23-Jährigen wurden ebenfalls wegen des Verdachts der Geldwäsche festgenommen. Sie waren geständig und wurden wie die Frau in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert. Bei einer weiteren Hausdurchsuchung an der gemeinsamen Anschrift der 21-Jährigen und ihres in der Folge ebenfalls geständigen Lebensgefährten fanden sich neben einem niedrigen fünfstelligen Eurobetrag auch mehrere Elektronikgeräte. Bares wurde zudem bei einem Bekannten des Beschuldigten entdeckt.

Fast 100.000 Euro sichergestellt

Letztlich wurde der Polizei zufolge ein hoher fünfstelliger Eurobetrag sichergestellt. Angaben des Bestohlenen zufolge handelte es sich bei der Summe nicht einmal um die Hälfte seiner Barschaft.

(APA/red)

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