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Daten-Skandal: Facebook wird Betroffene informieren

Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg.
Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg. ©APA/AFP/JUSTIN SULLIVAN/JACQUES DEMARTHON When it has comes to its handling of the scandal over how its data was used to elect US President Donald Trump, Facebook gets an almighty thumbs down from crisis management experts.Public relations specialists questioned by AFP were damning in their verdict of how the world's biggest social network has dealt with the fall-out of the revelations that Cambridge Analytica obtained users' personal information to try to manipulate US voters. / AFP PHOTO / GETTY IMAGES NORTH AMERICA AND AFP PHOTO / JUSTIN SULLIVAN AND JACQUES DEMARTHON
New York. Das soziale Netzwerk Facebook wird ab heute Montag 87 Millionen Nutzer benachrichtigen, die Opfer eines Datenskandals um die Firma Cambridge Analytica geworden sein könnten.
Österreicher betroffen

Mehr als 70 Millionen User in den USA und unter anderem mehr als eine Million jeweils auf den Philippinen, in Indonesien und in Großbritannien seien betroffen, erklärte der Internetkonzern jüngst. Alle 2,2 Milliarden Nutzer sollten darüber hinaus eine Benachrichtigung zum Datenschutz und zur Verwendung von Apps innerhalb des Netzwerks erhalten.
“Wir werden es jedem mitteilen, dessen Daten von Cambridge Analytica betroffen sein könnten”, teilte Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg in einem Interview mit der Nachrichtenagentur “Bloomberg” mit. Die Info soll im Facebook-Newsfeed ganz oben platziert werden.

Cambridge Analytica

Cambridge Analytica soll Daten von Facebook-Usern bekommen haben, um damit zu versuchen, die US-Präsidentschaftswahl 2016 zu beeinflussen. Das Unternehmen steht in Verbindung zu US-Präsident Donald Trumps Wahlkampfteam.

Zuckerberg vor US-Kongress

In wenigen Tagen wird Facebook-Chef Mark Zuckerberg von einem US-Kongressausschuss zu dem Datenskandal befragt. Am vergangenen Mittwoch räumte er in einer Telefonschalte mit Reportern bereits einen “riesigen Fehler” ein, die Verantwortung von Facebook in der Welt nicht ausreichend in den Blick genommen zu haben.

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