Das nervt die Österreicher im heimischen Straßenverkehr

Diese Vergehen nerven die österreichischen Autofahrer am meisten.
Diese Vergehen nerven die österreichischen Autofahrer am meisten. ©Vienna.at
Im Rahmen der "Autostudie 2012" wurden 1.080 Autobesitzer befragt, was sie am heimischen Straßenverkehr am meisten stört. Die nervigsten Vergehen sind zwar nicht die gefährlichsten, kosten den Autofahrern aber scheinbar Nerven.

Der Kfz-Versicherer Generali führte die “Autostudie 2012” durch und befragte 1.080 Autofahrer nach den nervigsten Vergehen im heimischen Straßenverkehr. Knapp 70 Prozent der Autofahrer regt es demnach auf, dass sich wiederum die anderen Verkehrsteilnehmer über alles aufregen und wild hupen. Nur 17 Prozent gaben zu, beim Autofahren selbst aufbrausend zu reagieren.

Kleine Vergehen nerven Österreicher im Straßenverkehr

Dass Verkehrsteilnhemer beim Einordnen nicht auf das Reißverschlusssystem achten ärgerte 67 Prozent der Befragten. Große Ärgernisse sind außerdem wenn die linke oder mittlere Fahrspur grundlos blockiert wird (61 Prozent), langsames Fahren (57 Prozent) und das Blockieren von Kreuzungen und Halten in zweiter Spur (52 Prozent).

Weniger nervenraubend, aber umso gefährlicher beurteilen die Österreicher das Einfahren bei gelber oder roter Ampel in Kreuzungen. Den Rechtsvorrang nicht beachten (80 Prozent) oder bei Dämmerung kein Licht einschalten (78 Prozent) sind weitere gewagte Verhaltensweisen. Mit je 77 Prozent zählen Verkehrsregeln ignorierende Radfahrer als gefährlich, ebenso wie Autofahrer, die gleichzeitig blinken und ausscheren oder zu schnell fahren.

Österreichs Autofahrer gerne schnell unterwegs

47 Prozent der Befragten fahren selbst ab und zu gerne schneller als erlaubt. 53 Prozent der Männer gaben zu schnell unterwegs zu sein, wobei auch 41 Prozent der Frauen gerne aufs Gas treten. 64 Prozent der Jugendlichen unter 30 sind dem Rasen laut Umfrage ebenfalls nicht abgeneigt.

Bei der von “market” durchgeführten Umfrage wurden insgesamt 1.080 Autobesitzer ab 18 Jahren über ihre regelmäßigen Beobachtungen und ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr befragt.

(APA/red)

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