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Das macht Österreichs Jugend in seiner Freizeit

Österreichs Jugendliche sind gerne an der frischen Luft.
Österreichs Jugendliche sind gerne an der frischen Luft. ©pixabay.com
Facebook, Insta, TikTok? Fehlanzeige! Die Freizeit der Jugend in Österreich besteht aus einem Mix aus Aktivität und Chillen. Das zeigt eine Studie des Instituts für Jugendkulturforschung.

Acht von zehn Jugendliche (81 Prozent) unternehmen demnach in ihrer Freizeit besonders gerne etwas mit ihren Freunden, sieben von zehn (71 Prozent) lieben es aber auch, einfach einmal nichts zu tun und zu relaxen.

Vor allem für Jugendliche mit niedriger und mittlerer Bildung gilt: "Ich habe, was Freizeitgestaltung betrifft, keine speziellen Präferenzen - Hauptsache frei", berichtete das Institut am Montag. Befragt wurden im Herbst dieses Jahres landesweit 1.000 junge Frauen und Männer im Alter von 16 bis 29 Jahren.

Frauen unternehmen mehr mit ihrer Familie

84 Prozent der weiblichen Jugendlichen unternehmen in ihrer Freizeit besonders gerne etwas mit Freunden (männliche Jugendliche: 77 Prozent), 73 Prozent der Mädchen und jungen Frauen lieben es, mit den Freunden einfach einmal gemütlich zusammenzusitzen und zu plaudern (Buben und jungen Männer: 49 Prozent). 70 Prozent der weiblichen Jugendlichen verbringen ihre Freizeit gerne auch mit der Familie (männliche Jugendliche: 52 Prozent).

Im Ranking der bei jungen Österreicherinnen und Österreichern beliebtesten Freizeitaktivitäten spielen exaltiertes Vergnügen und schrill-bunte Lifestyles der Erhebung zufolge eine Nebenrolle. Shopping und Party, aber auch Koch-Sessions und Yoga liegen auf den unteren Rangplätzen. 44 Prozent nannten Sport und Fitnesstraining (vor allem Outdoor) als eine ihrer Lieblingsfreizeitbeschäftigungen, 32 Prozent sogar als die allerliebste.

Social Media ist "uncool"

Die überwiegende Mehrheit ist via Social Media mit Gleichaltrigen vernetzt. Umso erstaunlicher sei es, so das Institut für Jugendkulturforschung, dass Social-Media-Aktivitäten nicht zum "wirklich coolen Freizeitprogramm" zählen. Mediennutzung rangiert bei den Freizeitpräferenzen lediglich im Mittelfeld. Gaming und Lesen kommen noch vor Internetnutzung, TV und Streamen.

53 Prozent der Altersgruppe möchten ihre Freizeit dazu nutzen, endlich einmal ihren ganz persönlichen Interessen oder Hobbys nachzugehen. Vor allem in bildungsnahen Milieus bedeutet Freizeit hier auch kreativ sein, also zum Beispiel Musik zu machen, zu schreiben oder zu fotografieren. Generell möchten Jugendliche Freizeit als Eigenzeit gestalten. Vom bis ins Letzte durchgeplanten Freizeitterminkalender halten sie wenig, fasste das Institut in einer Aussendung zusammen.

(APA/red)

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