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Das Internet bleibt noch länger "dumm"

Weltweit wird an einer "Intelligentisierung" des Internet gearbeitet - auch die TU Wien beteiligt - allerdings wird es noch einige Zeit dauern, bis es befriedigende Ergebnisse gibt.

Auch wenn Wissenschafter weltweit an einer Art Intelligentisierung des Internet arbeiten, wird es wohl noch eine Zeit dauern, bis etwa Suchmaschinen wirklich komplexe Aufträge selbstständig erfüllen können. „Derzeit einen realistischen Zeithorizont für die Verwirklichung eines intelligenten Webs zu nennen, das diesen Namen verdient, ist unseriös“, sagte dazu Thomas Eiter vom Institut für Informationssysteme an der Technischen Universität (TU) Wien. Das Institut nimmt an dem Anfang März im Rahmen der 6. EU-Forschungsprogrammes gestarteten EU-Network of Excellence „REWERSE“ zu diesem Thema teil.

“Intelligente” Auswahl aus Fülle der Informationen
Spätestens wenn man versucht, mittels Suchmaschine im Internet seriöse Daten zu irgendeinem Thema zu finden, stößt man sehr rasch an die Grenzen des Systems. Dabei mangelt es nicht an Informationen, sind die Wisssenschafter überzeugt. Aber aus der Fülle an Informationen jene auszuwählen, die gerade benötigt werden, bedarf es eines schrittweisen Vorgehens und Einengens der Auswahlmöglichkeiten. Unser Gehirn schafft das relativ leicht, nicht so der Computer.


Ein Beispiel: Sucht man in der Absolventenstatistik der TU Wien nach Absolventen für das Studienjahr 2004/05 und erhält kein Ergebnis, ist für den Computer der logische Schluss zulässig, dass es an dieser Uni keine Studierenden gibt, erklärte Eiter. Als Lösung, dem Rechner derartige Unsinnigkeiten auszutreiben, arbeiten die Forscher an der Entwicklung des so genannten Semantic Web. Damit sollte es – irgendwann – wirklich möglich sein, der Suchmaschine eine konkrete Frage zu stellen und nicht durch allerlei improvisierte Tricks an die gewünschte Information zu kommen.


Für die Forschungsaktivitäten bei REWERSE wurden acht Working Groups gebündelt. Diese bearbeiten einerseits grundlegende Fragestellungen wie Abfrageauswertungen oder auch Anwendungen wie webbasierte Entscheidungshilfen für Ereignis-, Zeit- oder geografische Daten, ein Semantic Web für Bioinformatik oder personalisierte Informationssysteme.


Redaktion: Elisabeth Skoda

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