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Das grenzt an Liebe - Trailer und Kritik zum Film

An der sonnigen Küste von Connecticut verströmt nur einer schlechte Laune: Oren Little (Michael Douglas), verbiesterter Immobilienmakler kurz vor der Pension.

Dass selbst das Herz eines alternden Misanthropen schmelzen und zu Liebe und Familiensinn finden kann, erzählt Erfolgsregisseur Rob Reiner (“Harry und Sally”) ab Donnerstag in seiner leichtfüßigen Rentner-Romanze “Das grenzt an Liebe”.

Das grenzt an Liebe: Die Geschichte

Die Umstände, die zu Läuterung und spätem Glück Orens führen, sind folgende: Von seinem Sohn, der sich ihm längst entfremdet hat, erfährt der Witwer, dass er Großvater einer Zehnjährigen (Sterling Jerins) ist. Für die er überdies von nun an zu sorgen habe, da der Sohn wegen Drogenproblemen ins Gefängnis muss. Wie gut, dass der emotional natürlich völlig überforderte Makler schon bald Unterstützung von seiner gut aussehenden, aber im Herzen traurigen Nachbarin erhält – der ebenfalls verwitweten Clubsängerin Leah (Diane Keaton), die sich einfühlsam um das Kind kümmert. Eine Zuwendung, die ihren Effekt sogar auf den selbstgefälligen Oldie mit der frechen Klappe nicht verfehlt.

Das grenzt an Liebe: Die Kritik

Wem das Konzept, das auch ein wenig an den rührenden, mehrfach verfilmten Romanklassiker “Der kleine Lord” erinnert, bekannt vorkommt: Autor ist Mark Andrus, der im Kinohit “Besser geht’s nicht” bereits Jack Nicholson vom Lebens- und Liebesmuffel zum edleren Menschen machte. Und für Nicholson, das schillernde Ekel vom Dienst, wäre dieser Oren tatsächlich eine typische Rolle gewesen. Doch auch Douglas überzeugt hier mit einer guten Portion Alterscharme. Keaton wiederum, ebenfalls Oscar-Preisträgerin und langjähriger Hollywood-Topstar (“Der Stadtneurotiker”), gefällt mit weiblich-warmer Note in ihrem Part. Und mit ihrer überraschend angenehmen Singstimme.

Die gediegenen, sympathischen Hauptdarsteller – beide erstmals gemeinsam vor der Kamera – sind es denn auch, die den amüsanten, aber recht vorhersehbar und routiniert daherkommenden Film sehenswert machen. Reiner will wohl vor allem die alternde Babyboomer-Generation ansprechen und ihr Mut machen. “Hier haben Sie zwei Menschen, die noch lebendig, noch attraktiv, noch sexuelle Wesen sind”, sagte der Filmemacher in einem Interview, “es gibt eine Menge Babyboomer, die nicht in einer Beziehung leben, aber noch nicht aufgesteckt haben. Viele von ihnen warten auf die eine große Romanze.”

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(APA)

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