Das endgültige Ende?

Nach einem erschreckenden Auftritt in Belgrad musste Amy Winehouse nun die Konsequenzen ziehen und weitere Konzerte ihrer aktuellen Tour absagen. Und die Sorge unter den (noch verbliebenen) Fans ist groß: war's das jetzt wirklich mit der Karriere der Sängerin?

Sie war einer der hellsten Sterne am britischen Gesangshimmel, überzeugte Kritiker und Publikum mit ihren Pop-, Jazz und R’n’B-Nummern, verkaufte ihr Album “Back To Black” 2007 weltweit über 5 Millionen Mal und gewann ein Jahr später insgesamt fünf Grammy-Awards. Und Amy Winhehouse wäre wohl heute mit ihrer Körperkleine von 160 Zentimetern nach wie vor eine der größten Sängerinnen, wenn da nicht der Alkohol und die Drogen wären.

Weder diverse Therapien noch die drohende Gefahr einer schweren Lungenkrankheit konnten die Süchte von Winehouse besiegen. Und nun folgte ein weiterer Tiefpunkt im Fall der 27-Jährigen: ihr Auftritt in der serbischen Hauptstadt Belgrad entwickelte sich zum absoluten Desaster; die Sängerin lallte, torkelte über die Bühne, verließ diese auch immer wieder und überließ ihrer Band die Aufgabe, das Publikum musikalisch zu unterhalten. Dieses fand die Darbietung allerdings gar nicht unterhaltsam, buhte Amy gnadenlos aus und verlangte großteils nach dem “Konzert” sein Geld zurück.

Amy “flieht” nach England

Nun konnte auch das Winehouse-Management nicht mehr die Augen vor den Tatsachen verschließen und vermeldete nach dem Belgrad-Gig, dass die Auftritte in Istanbul und Athen, die nun am Programm standen, abgesagt würden. Amy habe eingesehen, dass sie derzeit “nicht ihr ganzes Können” darbieten könne, so das Statement, und werde jetzt erst einmal ins heimatliche London zurückfahren.

Wie es dann mit der Tour – und der Karriere – von Amy Winehouse weitergeht, steht in den Sternen. Tatsache ist, dass die einst so großartige Sängerin so nicht mehr weitermachen kann. Doch scheinbar fehlt ihr nach wie vor die Einsicht und damit der Wille, tatsächlich gesund zu werden. Bleibt zu hoffen, dass beides früher oder später doch noch kommt … es wäre doch zu schade.

(seitenblicke.at/Foto: dapd)

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