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Das Ende des Tabakwerkes in Hainburg

Abbau und aus: Mit dem Tabakwerk gehen 240 Arbeitsplätze verloren
Abbau und aus: Mit dem Tabakwerk gehen 240 Arbeitsplätze verloren ©APA
Beinahe gruselig leer ist das ehemalige Tabakwerk in Hainburg. Die Arbeiter haben sich in alle Winde zerstreut, und der Abbau der Maschinen ist fast abgeschlossen.
Das war das Tabakwerk Hainburg

 “Es sind auch keine Leute mehr von uns da, nur Fremdfirmen, die zusammenräumen. Die Hallen sind praktisch leer.”, so Betriebsrat Jakob Horvath. Das Werk müsse “besenrein” übergeben werden.

Aus für Hainburg, Start für Rumänien

Nach dem Aus Ende Dezember 2011 übersiedelte die Zigarettenproduktion nach Rumänien und Polen, so Horvath. Die Entscheidung dazu hatte der japanische Mutterkonzern Japan Tobacco, in deren Tochterfirma JTI die Austria Tabak seit 2007 integriert ist, im Mai vergangenen Jahres bekanntgegeben. In Hainburg gingen dadurch 240 Arbeitsplätze verloren.

Viele Hainburg-Arbeiter sind in Stiftung

Während Facharbeiter wie Mechaniker, Elektriker oder Elektroniker weniger Probleme bei der Jobsuche gehabt hätten, befänden sich andere ehemalige Bedienstete noch in der extra gegründeten Arbeitsstiftung, die bei der Umorientierung helfen soll, erklärte Horvath. Dort sollen die Arbeiter zum einen Tipps für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche etc. erhalten, zum anderen werden sie bei Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten beraten.

Pro Mitarbeiter stellte die Austria Tabak für die Stiftung 10.000 Euro zur Verfügung. Die StadtWien – auch am dortigen Standort der Austria Tabak gingen 80 Arbeitsplätze verloren – beteiligt sich über den WienerArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF), eine mündliche Finanzierungszusage gibt es laut Horvath seit kurzem auch vom Land Niederösterreich.

Hilfe bei der Jobsuche soll auch das vom Wolfsthaler Bürgermeister Gerhard Schödinger (V) gegründete Internet-Netzwerk “Jobs4ATW” bieten. Arbeitssuchende und Firmen können sich dort registrieren und zueinander finden, so der Betriebsrat. Begleitet werde diese Jobbörse vom NÖAAB und dem AMS.

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