Darum ist schlechte Laune gut für uns

Schlechte Laune kann durchaus von Vorteil sein.
Schlechte Laune kann durchaus von Vorteil sein. ©Glomex
Wer miese Laune verspürt, darf laut einer Studie ruhig auch einmal grummelig sein.

Wer pessimistisch ist, macht sich das Leben oft unnötig schwer. Doch schlechte Laune ist besser als ihr Ruf. Der Psychologe Joseph Paul Forgas fand heraus, dass wir von unserer Miesepetrigkeit durchaus profitieren können.

Für seine Studie testete er die Wirkung von Traurigkeit. Das Ergebnis: Menschen mit einer negativen Stimmung denken analytischer und können andere eher von ihrer Meinung überzeugen. Schlechte Laune helfe demnach dabei, aus einer unbefriedigenden Situation herauszufinden. Das ergibt auch aus evolutionärer Sicht Sinn, denn wer Situationen kritisch bewertet, passt sich besser an die Umweltbedingungen an.

Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass sich schlechte Laune langfristig sogar positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. In einer Studie waren diejenigen, die ihr Stimmungstief akzeptierten glücklicher als jene, die ihre negativen Gefühle nicht zulassen wollten. Wer also schlechte Emotionen verdrängt, häuft negative Empfindungen an, was langfristig zu noch mehr Unmut führt.

(Red)

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