"Dancing Star" 2011

Österreich hat seit Freitagabend einen neuen "Dancing Star". "Seer"-Frontfrau Astrid Wirtenberger setzte sich im Finale der Show gegen die ehemalige Skifahrerin Alexandra Meissnitzer durch.
Bilder vom Dancing-Stars-Finale
Nach dem Finale!

“Ich hab mir das natürlich immer gewünscht, aber nie damit gerechnet”, erklärte Wirtenberger nach ihrem Triumph glücklich. Um den Gewinn zu realisieren zu können, brauche der Schlager-Star aber noch einige Zeit.

Die vergangenen Wochen werden bei Wirtenberger vermutlich auch in der Zukunft ihre Spuren hinterlassen. “Ich werde einiges, was ich hier gelernt habe, mit auf die Bühne nehmen, aber Tanzen auf diese Art und Weise werde ich wohl heute abschließen müssen”, erklärte Wirtenberger. Mit technisch perfekt ausgereiften Tänzen gemeinsam mit Partner Balazs Ekker überzeugte die Sängerin nicht nur die Zuseher, sondern auch ihre Kinder, die mitzitterten. Die Fachjury gab die maximale Punktezahl von 80 für den Jive zu “Everybody Needs Somebody” und dem Slowfox zu “My Baby Just Cares For Me”. Juror Hanney Nedbal sprach gar von einem “Augenschmaus”.

Meissnitzer “Dancing Star der Herzen”

Über ein rein weibliches Finale freute sich auch Karina Sarkissova, die zum zweiten Mal in der laufenden Staffel ihre Bewertungen abgeben durfte. “Es war ein schöner Frauenwettkampf, weil beide überhaupt nicht zickig sind”, betonte die Primaballerina. So habe zwar die Beste gewonnen, aber “Alexandra Meissnitzer ist sicher der ‘DancingStar der Herzen'”, sagte Sarkissova. Bei der ehemaligen Rennläuferin sei die größte Entwicklung zu beobachten gewesen.

“Wir haben uns natürlich sehr bemüht und wir freuen uns über einen sehr guten zweite Platz”, meinte die Sportlerin gemeinsam mit ihrem Partner Florian Gschaider. Ein zweiter Platz beim Skifahren “hat mich viel mehr geärgert, weil ich ja beim Tanzen bei Null angefangen habe”. Ihr alpine Vergangenheit baute Meissnitzer auch geschickt in ihre letzte Performance ein. Auf zwei Brettern und in einem Skianzug fuhr sie zu ihrem Showtanz, bevor sie “Stayin’ Alive” im körperbetonten Kleid präsentierte. Auf dem dritten Platz landete im Finale der österreichisch-türkische Schauspieler Mike Galeli. Beim kombinierten Voting von Fachjury und Publikum erhielt er mit seiner Partnerin Julia Polai die wenigsten Punkte. Galeli konnte mit seinem Cha-Cha-Cha zu “On Broadway” und einem Slowfox zu “King of the Road” nicht überzeugen.

ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zog jedenfalls ein positives Resümee nach der sechsten Staffel. “Wir sind mit unserem Format sicherlich an der Weltspitze dabei”, so Wrabetz, der bereits eine Fortsetzung der beliebten Sendereihe ankündigte. “‘DancingStars‘ wird es auch in Zukunft geben”, betonte der Generaldirektor, der gemeinsam mit ORF-Unterhaltungschef Edgar Böhm die positive Debatte rund um das erste gleichgeschlechtliche Paar in der Show hervorhob. “Wir haben die Vielfalt und die Selbstverständlichkeit des Landes gut abbilden können”, so der Tenor. Alfons Haider fegte in den vergangenen Wochen als erster männlicher Teilnehmer weltweit mit einem Mann, Vadim Garbuzov, übers Parkett und erregte die Gemüter.

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