D: Motassadeq möglicherweise Montag frei

In Hamburg wird am Montag möglicherweise der wegen Beteiligung an den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA verurteilte Marokkaner Motassadeq aus der Haft entlassen.

Er war ursprünglich vom Oberlandesgericht (OLG) Hamburg wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 3000 Fällen und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.

Der deutsche Bundesgerichtshof hatte das Urteil aber aufgehoben und erklärt, die Regierungen der USA und Deutschlands hätten möglicherweise entlastende Zeugenaussagen für den Prozess nicht zugänglich gemacht.

Motassadeqs Verteidiger hatte am Freitag im Anschluss an Beratungen des OLG erklärt, das Gericht habe eine Einstellung vorgeschlagen, damit der Fairness-Grundsatz gewahrt bleibe. Eine schriftliche Entscheidung werde es am Montag geben. Das OLG hatte sich aber nicht auf einen Verkündungs-Termin festgelegt.

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