D: Merkel lehnt Parallelgesellschaften ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel will trotz eines offenen Dialogs mit dem Islam in Deutschland Parallelgesellschaften nicht dulden: "Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde werden nicht geduldet".

Der Koalitionsvertrag sei zwar mit „Gemeinsam für Deutschland“ überschrieben worden, sagte Merkel bei ihrer Regierungserklärung am Mittwoch in Berlin. Parallelgesellschaften mit grundlegend anderen Werten des Zusammenlebens passten aber nicht in in dieses Denken. Zwangsverheiratungen und so genannte Ehrenmorde würden nicht geduldet. Voraussetzung für Integration sei die Beherrschung der deutschen Sprache, betonte die Kanzlerin.

Dem Dialog mit dem Islam komme große Bedeutung zu, betonte Merkel. Dabei würden Differenzen nicht verwischt, sondern eindeutig benannt. Zugleich wende sich die Bundesregierung gegen jede Form von Rassismus, Extremismus und Antisemitismus. Deutschland sei ein tolerantes und weltoffenes Land, das zugleich seine Kultur pflege.

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