Crowdinvesting: 3 Mio. Euro gingen an Rapid Wien

Neues Allianz-Stadion für Rapid dank frischem Kapital.
Neues Allianz-Stadion für Rapid dank frischem Kapital. ©APA
Seit dem 1. September 2015 ist das neue Alternativfinanzierungsgesetz-Gesetz in Kraft. Seitdem haben Unternehmen in 30 Crowdinvesting-Runden insgesamt 10 Mio. Euro eingesammelt. Besonders der Wiener Verein Rapid konnte davon profitieren.
Rapid setzte auf Crowdinvestment

Allein seit Jahresbeginn waren es 5 Mio. Euro für acht Projekte, 3 Mio. Euro holte sich der Fußballklub Rapid Wien von knapp 1.500 Fans als Kapitalspritze für den Stadionneubau.

In Österreich sind derzeit acht Crowdinvesting-Plattformen wie Conda, dasErtragReich, Finnest, Green Rocket, Home Rocket, regionalfunding, Rendity und 1000×1000 aktiv. Die Investments sind entweder als Nachrangdarlehen oder Unternehmenswertbeteiligung angelegt. Zum Beispiel beläuft sich der minimale Zeichnungsbeitrag für eine Crowinvesting-Projekt bei einer siebenjährige Anleihe auf 100 Euro und geht bis maximal 5.000 Euro und man erhält 4,5 Prozent Zinsen.

“Leichter zu Kapital kommen”

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner Reinhold Mitterlehner (ÖVP) zeigt sich mit der Implementierung des Alternativfinanzierungsgesetz-Gesetzes zufrieden.

“Einerseits kommen junge Unternehmen leichter zu Kapital, andererseits bietet das Gesetz Rechtssicherheit und sichert den notwendigen Anlegerschutz”, so Mitterlehner am Sonntag in einer Aussendung. “Wobei klar ist, dass wir erst am Anfang stehen”, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Harald Mahrer (ÖVP). Eine “echte Beteiligungskultur” entstehe nicht auf Knopfdruck.

(APA)

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