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Coronavirus: Handel bemerkt höhere Nachfrage

Der Handel hat eine höhere Nachfrage nach Bekanntwerden von Coronavirus-Fällen bemerkt.
Der Handel hat eine höhere Nachfrage nach Bekanntwerden von Coronavirus-Fällen bemerkt. ©APA/Barbara Gindl
Nachdem nun erste Fälle des Coronavirus in Österreich bekannt wurden, sind manche in Sorge. Der Handel bemerkt eine höhere Nachfrage, von Hamsterkäufen sei allerdings noch keine Rede.
Pro und Contra zu Hamsterkäufen
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Teilweise trägt das seltsame Früchte: In den sozialen Medien kursiert seit gestern ein Bild, das einen Mann mit Schutzmaske beim panikartigen Hamsterkauf zeigt. Das Foto ist laut Medienberichten in der Hofer-Filiale im Einkaufszentrum West in Innsbruck entstanden.

Nudeln, Reis, Suppen und Konserven sehr gefragt

Ein APA-Rundruf unter Lebensmittelhändlern ergab, dass die Nachfrage vor allem nach Produkten wie Nudeln, Reis, Suppen oder Konserven gestiegen ist, von Hamsterkäufen könne aber keine Rede sein. "Im Moment kommt es - vor allem in unseren grenznahen Filialen - tatsächlich zu einer erhöhten Nachfrage, welche wir aktuell jedoch bedienen können", hieß es etwa seitens Hofer.

Derzeit keine Rede von Hamsterkäufen

"Von Hamsterkäufen kann derzeit noch keine Rede sein, trotzdem erkennen wir in den letzten Tagen eine erhöhte Nachfrage in unseren Filialen in den Grenzregionen", sagte Lidl-Österreich-Sprecher Hansjörg Peterleitner. Ähnliche Rückmeldungen gab es auch von Spar und Rewe - vermehrte Nachfrage in grenznahen Filialen, aber keine Hamsterkäufe.

Coronavirus: Desinfektionsprodukte und Mundschutzmasken gefragt

Bei der Drogeriekette dm sei der Verkauf von Handdesinfektionsprodukten und Mundschutzmasken zuletzt spürbar gestiegen. "Aktuell ist die Nachfrage nach Mundschutzmasken sehr groß, sodass diese nicht mehr in allen Filialen lagernd sind. Wir erwarten in den kommenden Tagen eine neue Lieferung, um etwaige Engpässe wieder auszugleichen", sagte dm-Geschäftsführerin Petra Gruber.

Händler sind auf etwaigen Ansturm gerüstet

Alle Händler betonten, für einen etwaigen Ansturm gerüstet zu sein und auf eine höhere Nachfrage reagieren zu können. Aktuell würden Gespräche mit Lieferanten und auch mit den zuständigen Behörden intensiviert.

(APA/red)

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