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Coronavirus: Besuchern der Wiener Justizanstalt Josefstadt wird Fieber gemessen

Allen mit einer Temperatur über 37,5 Grad wird der Zutritt verwährt.
Allen mit einer Temperatur über 37,5 Grad wird der Zutritt verwährt. ©pixabay.com
Ab sofort wird wegen des Coronavirus in der Wiener Justizanstalt Josefstadt allen Besuchern Fieber gemessen. Ab 37,5 Grad wird der Zutritt verweigert.

Nach den ersten bestätigten Coronavirus-Infektionen in Österreich sind im heimischen Strafvollzug Sicherheitsmaßnahmen in Kraft. Justizanstalten können eigene Präventivmaßnahmen erlassen. So wird in der Justizanstalt Josefstadt bei allen Besuchern, die das Halbgesperre (gesicherte Besucherzone) oder die Besucherzone betreten, Fieber gemessen. Ab 37,5 Grad wird der Zutritt verweigert.

Desinfektionsstationen in Wiener Justizanstalt eingerichtet

Diese Maßnahme gilt für alle - Anwälte, Richter, Staatsanwälte. Außerdem wurden zahlreiche Desinfektionsstationen eingerichtet. Damit Richter nicht mehr in direkten Kontakt mit Häftlingen kommen, wurde außerdem die Durchreiche bei U-Haftverhängungen zugeklebt. Auch Anwälte dürfen keinen direkten Kontakt mehr mit Häftlingen haben, Tischbesuche wurden von der Generaldirektion vorerst bis Ende März untersagt.

Das Justizministerium betonte gegenüber der APA, dass es "in den österreichischen Haftanstalten aktuell keinen begründeten Verdachtsfall wegen Corona gibt". Die heimischen Justizanstalten können nach eigenem Ermessen anordnen, dass Insassen bei Außenkontakten wie Vernehmungen oder Vorführungen zu Gerichtsverhandlungen mit Schutzmasken vorzuführen sind. Dies wird bereits von mehreren Justizanstalten so gehandhabt.

Falscher Verdachtsfall in der Justizanstalt Josefstadt

Zuletzt hatte es am Donnerstag Aufregung um einen vermeintlichen Verdachtsfall in der Justizanstalt Josefstadt gegeben. Laut Justizministerium wies der betroffene Insasse lediglich zum Zeitpunkt der Einlieferung leicht erhöhte Temperatur ohne Krankheitsgefühl auf. Er war vor der Einlieferung in die Justizanstalt in keinem Krisengebiet aufhältig und bei weiteren Temperaturmessungen ging die Temperatur nach unten. Somit liegt kein Verdachtsfall nach den Kriterien des Robert Koch Instituts vor, betonte das Ministerium.

(APA/red)

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