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Coronavirus: AUA-Crew darf auf Italien-Flügen Mundschutz tragen

AUA-Mitarbeiter dürfen auf Italien-Flügen Mundschutz tragen.
AUA-Mitarbeiter dürfen auf Italien-Flügen Mundschutz tragen. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die AUA stellt es seinen Mitarbeitern frei, auf Italien-Flügen einen Mundschutz gegen das Coronavirus zu tragen. Die Austrian Airlines stellen Masken selbst zur Verfügung.
AUA schickt Mitarbeiter nach Hause

Die AUA so wie der gesamte Lufthansa-Konzern haben den Schutz ihrer Mitarbeiter gegen das neuartige Coronavirus ausgeweitet. Demnach dürfen Flugbegleiter nun auch auf bestimmten Verbindungen nach Italien Atemschutzmasken tragen, erklärte ein Sprecher des Lufthansa-Konzerns am Donnerstag in Frankfurt. Dies war zuvor schon auf Flügen nach Südkorea und Hongkong erlaubt.

Mundschutz laut Unternehmen medizinisch nicht nötig

In Wien hieß es, den AUA-Crews sei es freigestellt, auf Routen nach Norditalien - Mailand, Bologna und Venedig - und auch nach Rom, Masken zu tragen. Die Fluggesellschaft stellt ihren Mitarbeitern auf Flügen nach Norditalien Schutzmasken zur Verfügung, auch wenn man dies seitens des Unternehmens medizinisch für nicht nötig hält. Das freiwillige Angebot werde auch nicht flächendeckend in Anspruch genommen. Man habe auf Wünsche von Mitarbeitern reagiert, erklärte ein Pressesprecher der Austrian Airlines auf APA-Nachfrage.

Bei der Lufthansa in Deutschland heißt es, die Personalsituation auf den Italien-Routen sei völlig unauffällig. Es gebe keine gehäuften Krankmeldungen und die Dienstpläne würden weiter problemlos nach dem üblichen Verfahren besetzt, sagte der Sprecher. Lediglich bei den Frachtflügen der Lufthansa Cargo auf das chinesische Festland setzt Lufthansa Cargo ausschließlich Piloten ein, die sich vorher freiwillig gemeldet haben.

Kein einziger Coronavirus-Fall bei der Lufthansa

Die Lufthansa habe sich rechtzeitig mit Schutzmasken bevorratet, berichtete der Sprecher. Ohnehin gebe es an Bord etablierte Standardverfahren zum Umgang mit möglicherweise infizierten oder kranken Personen. Die Patienten würden isoliert, ihre Umgebung desinfiziert sowie die zuständigen Behörden und das betriebseigene "Medical Operation Center" informiert.

Bisher gebe es unter den Lufthansa-Mitarbeitern keinen einzigen bestätigten Verdachtsfall einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. Regelmäßige Gesundheitsüberprüfungen gebe es im Rahmen der flugmedizinischen Regelungen, nicht aber vor oder nach jedem Flug.

Die Mitarbeiter seien natürlich verpflichtet, sich verantwortlich krank zu melden und könnten sich zudem an den medizinischen Dienst des Unternehmens wenden. Jeder Mitarbeiter könne jederzeit erklären, dass er sich nicht fit genug für den Flug fühle. "Dafür halten wir Standby-Reserven vor. Da muss keiner ein schlechtes Gewissen haben."

AUA und Lauda streichen vorerst keine Norditalien-Flüge

Austrian Airlines (AUA) und die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion wollen vorerst keine Flüge in die vom Coronavirus stark betroffenen Regionen im Norden Italiens streichen. Die ebenso wie die AUA zum Lufthansa-Konzern gehörende Brussels Airlines hat am Freitag eine Reduktion der Flüge nach Norditalien um 30 Prozent bekanntgegeben. Auch Wizz Air kürzte bereits das Flugprogramm.

"Aktuell bleibt der Flugplan aufrecht. Wir prüfen, ob wir Änderungen vornehmen müssen", hieß es von der AUA auf APA-Anfrage. Die Situation sei "sehr dynamisch". Die Austrian Airlines fliegen nach Bologna, Mailand und Venedig. Auch Laudamotion - mit Flügen nach Bologna und Mailand - wartet derzeit zu. "Im Moment werden keine Flüge gestrichen, der Flugplan ist aufrecht", so die Lauda-Pressestelle. Man sei "in enger Absprache mit den Behörden".

(APA/red)

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