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Coronakrise-Mutmach-Geschichte bereits 1,7 Millionen mal gelesen worden

Über 1,7 Millionen mal wurde die Coronavirus-Mutmach-Geschichte bereits gelesen.
Über 1,7 Millionen mal wurde die Coronavirus-Mutmach-Geschichte bereits gelesen. ©Pixabay.com (Sujet)
Über 1,7 Millionen mal ist der Text "Corona - nichts wird mehr sein, wie es war" von der Salzburger Altenpflegerin und Pflegemanagerin Sonja Schiff innerhalb von zwei Wochen auf der Plattform www.story.one bereits gelesen worden. Sie ist, wie viele andere, dem Aufruf gefolgt, Geschichten über das Leben im Corona-Alltag zu schreiben.

"Corona bringt das Leben irgendwie auf den Punkt", meint die Gerontologin Schiff, Gründerin von Care.Consulting, in dem am 14. März geposteten Beitrag. "Mein Hoffnung ist groß, dass wir uns dann (am Ende der Krise, Anm.) auch jenen Menschen gegenüber solidarisch zeigen, die uns schon seit Jahren um Hilfe anflehen: Menschen in Not, egal welcher Art von Not und woher sie kommen." Diese Hoffnung wird allerdings offenbar von nicht sehr vielen Lesern geteilt: Sonntagmittag waren gerade 337 Likes für die Geschichte registriert. Likes kann man allerdings nur setzen, wenn man auf der Plattform auch registriert ist. Laut story.one sind dies aktuell 5.515 User.

17 "Geschichten, die Mut machen" erscheinen als Buch

Sonja Schiff, deren erstes Buch "10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte" 2014 erschien, wird jedenfalls mit ihrem Text unter jenen 17 "Geschichten, die Mut machen" sein, die am Montag auch als Buch erscheinen sollen. "Hier versammeln wir CorCooning-Geschichten und CorCooning-Inspiration. Geschichten erzählen macht froh und verbindet uns Menschen", meinen die Herausgeber.

Seit November 2018 kann man auf der vom ehemaligen Ecowin-Verleger Hannes Steiner und Martin Blank gegründeten Plattform story.one Geschichten in einer Länge von maximal 2.500 Zeichen posten. "Schreibe nur Geschichten und Erfahrungen, die das echte Leben schreibt. Keine Märchen, keine Romane, keine Gedichte, no fiction", heißt es in einer der Regeln der Plattform, die nach eigenen Angaben erst dann an den Geschichten verdient, wenn die Autoren ihre Geschichten auch gedruckt lesen und verbreiten wollen.

>> LIVE-Ticker zur Corona-Krise

(APA/Red.)

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