Corona-Krise reißt laut NEOS riesiges Budget-Loch in Wien

Die Wiener NEOS fordern regelmäßige Informationen zu den Stadtfinanzen.
Die Wiener NEOS fordern regelmäßige Informationen zu den Stadtfinanzen. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die Wiener NEOS sehen massive Belastungen auf das Wiener Stadtbudget zukommen, denn die Corona-Krise sorge für einen dramatischen Wirtschaftseinbruch, warnte Parteichef Christoph Wiederkehr.

All jene, die Hilfe brauchen, sollten zwar Unterstützung erhalten, das Budgetloch, so mutmaßte er in einer Pressekonferenz, werde aber rund 1 Mrd. Euro betragen.

Knapp 1 Milliarde Euro werden laut NEOS im Wiener Stadtbudget fehlen

Konkret haben die Rathaus-Pinken errechnet, dass laut derzeitigem Stand 956 Mio. Euro fehlen werden. Der Löwenanteil ergibt sich demnach aus den reduzierten Steuer-Ertragsanteilen. Allein hier werde der Entgang rund 600 Mio. Euro betragen, befürchtete Wiederkehr. Dies seien rund 10 Prozent der Einnahmen in diesem Bereich.

"Es werden neue Schulden nötig sein", konstatierte er - auch deswegen, weil die Stadt zuletzt Rücklagen aufgelöst habe, wie er bekrittelte. Man werde auch genau darauf achten, dass nicht nur Personen aus dem SPÖ-Umfeld unterstützt würden, versprach er. Zudem forderte er eine gemeinderätliche Kontrollkommission, die sich genau ansehen solle, an welchen Unternehmen sich die Stadt in weiterer Folge beteiligen werde.

Der Wiener NEOS-Chef forderte eine regelmäßige Informationen über die finanziellen Auswirkungen der Krise. Auch sollte der Stadtrechnungshof die Mehrausgaben begleitend unter die Lupe nehmen.

(APA/Red)

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