Colin Firth: Nie wieder eine Nacktszene

Leinwand-Beau Colin Firth will sich nicht mehr nackt im Film zeigen.

Scheu vor der Kamera: Schauspieler Colin Firth (49) hat gelobt, nie wieder eine Nacktszene zu filmen.
Firth war entsetzt, als er feststellte, dass er sich für seinen neuesten Film “A Single Man” (Der Einzelgänger) ausziehen muss. Der Brite bezweifelte, dass er gut genug in Form sei, um seinen Körper herzuzeigen und stimmte zu, als Regisseur Tom Ford vorschlug, dass er vor dem Dreh der Szenen trainieren sollte. Firth fand diese Erfahrung stressig und ist interessiert daran, in Zukunft Nacktszenen auf der Leinwand zu vermeiden.

“Da wird einem bang ums Herz. Man geht auf die 50 zu und liest im Drehbuch und da steht nackter Mann auf dem Bett, nackter Mann im Wasser. Man fragt sich, ob man überhaupt noch in der Klasse spielt, in der man sein Hemd ausziehen will”, erklärte der Star heute Vormittag in einem Interview mit dem britischen Frühstücksfernsehprogramm GMTV. “Man hat einen Regisseur, der einem freundlich und sanft dazu rät, sich Hilfe zu suchen ,Fühl Dich frei Dir einen Trainer zu nehmen und wir werden dafür zahlen’. Mit anderen Worten: bring Dich in Form. Ein letzter Kampf gegen die Spuren der Schwerkraft und es mag mein letzter sein.”

Firths beeindruckendes Portrait eines schwulen Universitätsprofessors, der nach dem plötzlichen Tod seines Partners am Boden zerstört ist, hat Spekulationen angeheizt, wonach er zu den Nominierten gehören könnte, wenn heute später am Tag die Oscarnominierungen bekannt gegeben werden. Der Mime bemüht sich sämtliche Möglichkeiten eines Gewinns des Academy Awards herunterzuspielen, gibt aber zu, dass er darüber nachgedacht hat. “Die Oscars? Nein, das ist mir noch nicht mal in den Sinn gekommen”, lachte Firth. “Ein Gerücht ist ein Gerücht, man kann nach einer Weile in regelrechte Unempfindlichkeit geredet werden. Es ist schwierig zu wissen, ob man Hoffnungen und Erwartungen hegt, bis man enttäuscht wird, dann findet man es heraus.”

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