Clubs fordern: Sperrstunde soll abgeschafft werden

Die Clubs demonstrieren gegen die frühere Sperrstunde.
Die Clubs demonstrieren gegen die frühere Sperrstunde. ©pixabay.com
Die Interessensgemeinschaft der Club Kultur will eine Abschaffung der Sperrstunde und macht am Samstag durch verschiedene "Aktionen" darauf aufmerksam.
Lockerungen ab 10. Juni

Die im vorigen Sommer gegründete IG Club Kultur, die sich als Interessenvertretung der Szene versteht, fordert die Abschaffung der coronabedingt früheren Sperrstunde. Auf dieses und weitere Anliegen sowie Missstände will man am morgigen Samstag im Rahmen von - noch nicht näher genannten - Aktionen an diversen Orten in Wien aufmerksam machen, wurde in einer Aussendung am Freitag angekündigt. Für heute wird allerdings auch die Bekanntgabe weiterer Lockerungen erwartet.

Mehr Feiern im privaten Raum

"Es wird der Eindruck erweckt, das Virus sei nach 22 Uhr oder 0 Uhr ansteckender, dafür gibt es keine wissenschaftliche Evidenz. Feiern werden so in den privaten Raum verdrängt statt dass diese in sicheren Räumen wie Clubs, in denen Covid-19-Konzepte umgesetzt werden können, stattfinden können", argumentiert die IG Club Kultur. Thematisiert werden sollen am Aktionstag unter dem Motto "Save the Rave" auch die "unkomplizierte Nutzung öffentlicher Flächen für Open Airs mit ordentlichem Abfallkonzept" und die Verbesserung von Arbeitsbedingungen in den Clubs. Im am Gürtel gelegenen "Lichtbogen 334" ist außerdem ab morgen und bis 6. Juni die Ausstellung RAVE zu sehen.

(APA/red)

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