Clinton und Winfrey erhielten US-Freiheitsmedaille

Obama legte bei einem seiner Vorgänger Hand an
Obama legte bei einem seiner Vorgänger Hand an
Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und Talkmasterin Oprah Winfrey sind am Mittwoch mit der höchsten zivilen Auszeichnung der USA gewürdigt worden. Sie erhielten die Freiheitsmedaille zusammen mit 14 weiteren Empfängern. "Wir stehen tief in der Schuld derjenigen, die wir hier heute auszeichnen", sagte Präsident Obama bei der feierlichen Veranstaltung im Weißen Haus.


Obama dankte Clinton für seine “lebensrettende Arbeit” weltweit. Die Stiftung des Ex-Präsidenten widmet sich der Entwicklungshilfe und Gesundheitsvorsorge. Geehrt wurde auch der frühere Chefredakteur der “Washington Post”, Ben Bradlee. Unter ihm deckte das Blatt den Watergate-Skandal auf, der 1974 zum Sturz des ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon führte. Obama sagte, Bradlee habe die “Washington Post” zu einer der besten Zeitungen der Welt entwickelt.

Die heutige “Medal of Freedom” wird seit 50 Jahren an Menschen verliehen, die einen besonderen Beitrag im nationalen Interesse der USA oder für den Weltfrieden geleistet haben. Empfänger waren unter anderen die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Mutter Teresa und die ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair und Margaret Thatcher. Geehrt wurden auch die gebürtigen Österreicher Felix Frankfurter (1963), Friedrich Hayek (1991), Simon Wiesenthal (2000) und Peter Drucker (2002).

Ursprünglich hatte Präsident Harry Truman die Auszeichnung 1945 für Verbündete der USA im Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen. Mittlerweile geht sie aber überwiegend an US-Bürger.

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