Clinton: Kampf gegen Terrorismus ist mit Bin Ladens Tod nicht zu Ende

Nach dem Tod des Al-Kaida-Chefs Osama Bin Laden in Pakistan ist der Kampf gegen den fundamentalistischen Terrorismus nicht zu Ende. Dies betonte US-Außenministerin Hillary Clinton auf einer Pressekonferenz in Rom nach ihrem Treffen mit dem italienischen Außenminister Franco Frattini am Donnerstag in Rom.
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“Die Tötung BinLadens ist ein Zeichen der festen Entschlossenheit der internationalen Gemeinschaft, sich gegen den Terrorismus zu wehren”, sagte Clinton, die in Rom an einem Treffen der Außenminister der sogenannten Libyen-Kontaktgruppe teilnimmt.

Clinton erklärte, die internationale Gemeinschaft solle jetzt ihre Bemühungen gegen den Terrorismus verdoppeln. Dies solle auch mit Hilfe Pakistans erfolgen. Das Land sei ein zuverlässiger Partner, mit dem die Beziehungen jedoch nicht immer einfach seien, erklärte Clinton.

Die US-Außenministerin erklärte, dass sich die internationale Gemeinschaft für ein Ende der Gewalt in Syrien einsetzen müssen. “Wir müssen der syrischen Regierung beweisen, dass es Folgen für diese brutalen Angriffe gibt”, erklärte Clinton. Sanktionen gegen Damaskus schloss sie nicht aus.

Die Außenminister der Libyen-Kontaktgruppe kommen am Donnerstag in Rom zusammen, um Möglichkeiten zur Finanzierung der Rebellen auszuloten. Die Rebellen, deren “Nationalrat” von Frankreich und Italien anerkannt wurde, hat um Kredite im Höhe von bis zu drei Milliarden Dollar nachgesucht, um vor allem die Grundbedürfnisse der Menschen in den Rebellengebieten nach Lebensmitteln und Medikamenten zu erfüllen. Zu der Kontaktgruppe gehören neben NATO-Staaten auch sieben der 22 Mitglieder der Arabischen Liga. (APA)

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