Clinton auf Life-Ball: Zwei Millionen geholfen

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Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat die Menschen aufgefordert, den Kampf gegen die unheilbare Immunschwäche HIV/Aids unvermindert fortzusetzen.

Auf dem 17. Wiener Life-Ball zugunsten der internationalen Aids-Hilfe sagte Clinton am Samstagabend in Wien, seine eigene Aids-Stiftung habe seit ihrem Bestehen “zwei Millionen Menschen helfen können, darunter 200 000 Kindern”. “Als ich begann, gab es einfach kein Geld, aber dann gab es plötzlich viel mehr Geld, doch die Medikamente waren viel zu teuer”, sagte Clinton. “Ich habe Kinder in Asien gesehen und in der Karibik, die ganz schwer krank sind, aber die jetzt weiterleben können”.

Der im Rahmen des 17. Wiener Life-Balls vergebene Preis, “Crystal of Hope” ist mit 100 000 Dollar dotiert und wurde dem Wissenschaftler Trevor Peter aus Clintons Aids-Stiftung verliehen. Der Ex-US- Präsident hatte zuvor bereits an einem sogenannten Fundraising-Dinner im Wiener Luxus-Hotel “Imperial” teilgenommen. Im Mai 2007 hatte der ehemalige Präsident im Wiener Schloss Schönbrunn aus der vom Wiener Gery Keszler gegründeten Aids-Stiftung einen Scheck über eine Million Dollar für seine weltweite Arbeit erhalten.

Keszler hatte für seine Wohltätigkeitsshow, zu der sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 10 000 Menschen vor dem neugotischen Wiener Rathaus versammelten, zahlreiche Stars und Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland gewinnen können. Unter ihnen die einstige Baywatch-Nixe Pamela Anderson und “Nanny” Fran Drescher, die eine kurze Laudatio auf Clinton hielt. Aus der farbenfrohen Schau vor dem neugotischen Wiener Rathaus zieht der Begründer des Fests alljährlich weit mehr als eine Million Dollar Reingewinn für die Aids-Hilfe in Österreich und der ganzen Welt.

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