Clara und das Geheimnis des Bären - Trailer und Kritik zum Film

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Ein perfektes Umfeld für den Kinostart von “Clara und das Geheimnis der Bären” am Freitag. Mit mutigen Kindern, wilden Tieren und alten Legenden hat der Familienfilm von Tobias Ineichen die Ingredienzien, die ein erfolgreiches Exemplar seiner Gattung benötigt. Und trotz klassischer Zutaten kommt der Streifen erstaunlich modern daher.

Bärenflüstern im Bündnerland: “Clara und das Geheimnis der Bären”

Die 13-jährige Clara (Ricarda Zimmerer), deren Vater gestorben ist, wird in die Schweizer Berge verpflanzt, als ihre Mutter (Elena Uhlig) einen neuen Partner kennenlernt. Der Bergbauer Jon (Roeland Wisnekker) macht sich anfangs nicht schlecht als Stiefvater, will aber nichts wissen von den alten Geschichten der Gegend. Genau über diese Legenden jedoch findet Clara einen Zugang zu ihrer neuen Heimat. Sie sieht Bären, von denen im Dorf sonst nur gemunkelt wird, erblickt ein eigentlich längst verstorbenes Mädchen – und macht die Bekanntschaft von Jons geheimnisvoller Großmutter.

Bald wird Clara bewusst, dass sie vor eine Aufgabe gestellt ist, die sie mithilfe des Gespenstermädchens zu bewältigen hat. Claras Stiefvater jedoch will von derlei Spukglauben, einem Fluch über seinem Anwesen, nichts hören. Und die Wilderer aus dem Dorf haben es auf die Bären abgesehen, die Clara als Verbündete empfindet.

Die Szenerie mit den bisweilen niedlichen, aber durchaus gefährlichen Tieren in der Bündner Bergwelt macht einen Teil des Reizes von Ineichens Film aus. Doch auch Zwischenmenschliches kommt nicht zu kurz. In der Dorfschule lernt Clara nämlich den Stadtbuben Thomas (Damian Hardung) kennen.

Der ist von den Geschichten seiner neuen Freundin fasziniert, zweifelt aber an deren Wahrheitsgehalt. Als sich Clara schließlich, “ausgerüstet” nur mit einem kleinen Schutzmedaillon, einem erwachsenen Bären in den Weg stellt, kriegt er es mit der Angst zu tun. Doch das Mädchen schreitet kühn voran.

“Clara und das Geheimnis der Bären” spielt in der Schweiz und nutzt das Alpenpanorama aufs Beste. Die durchwegs überzeugenden Darsteller sprechen in dieser deutsch-schweizerischen Koproduktion, die – ohne den pädagogischen Zeigefinger einzusetzen – auch vom Respekt vor der Natur handelt, allerdings Hochdeutsch.

(APA)

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