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Christen mit Friedensmeile nun auch "am Ball"

©© Bilderbox
Am Dienstag ist die Friedensmeile der Initiative "Christen am Ball" am Wiener Josefsplatz eröffnet worden. Stadtreporter Video:  

“Ich hätte es schon fast nicht mehr geglaubt”, meinte der Vorsitzende Johannes Fichtenbauer im APA-Gespräch. Das Projekt sei wegen der Zusammenarbeit von Freien und traditionellen Kirchen “seit der Gegenreformation ein Novum”.

“Für uns ist das Spiel schon gelaufen: Der Sieg des Miteinanders nimmt uns niemand mehr, und darauf wollen wir aufbauen”, so Fichtenbauer. Es sei wichtig, dass Christen bei der EM Flagge zeigen und auch in Einheit auftreten: “Fair Play am eigenen Spielfeld”. Auch Walter Bösch, Pastor der Freien Christengemeinde in Wien, meinte: “Es ist ein starkes Erlebnis bei ‘Christen am Ball’, dass die historisch gewachsenen Mauern überwunden werden konnten.”
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“Gerade Fußball ist etwas Verbindendes. Die Friedensmeile ist ein Platz, an dem man sich auch während der EM finden kann”, sagte der EM-Seelsorger der Erzdiözese Wien, Christoph Pelczar. Anton Faber, Dompfarrer von St. Stephan, erklärte, Fußball und die EURO 2008 seien ein wesentliches Thema mit vielen Emotionen wie Glück, Angst, Hoffnung für die Menschen. Es sei wichtig, dass man die Christen damit nicht alleinlasse.
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Vor dem Spiel am Sonntag hätten z. B. Hunderte kroatische Fans in ihren Trikots “voller Freude und Frieden” im Stephansdom – “offensichtlich für ihren Sieg” – gebetet, berichtete Faber. “Ich habe zuerst gebetet, dass die Österreicher gewinnen. In der zweiten Hälfte habe ich gedacht, ich gebe Gott eine Chance und habe gebetet, dass der Bessere gewinnt”, scherzte der Dompfarrer.
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“Jesus ist das Tor zum Leben”, so der Organisationsleiter von “Christen am Ball”, Michael Scharf. Entsprechend diesem Ausspruch verteilen Botschafter der Initiative ab sofort Pfeifen und Taschenfußball-Spiele sowie spezielle EM-Zeitungen rund um die Friedensmeile und am Karlsplatz. Ihr Erkennungsmerkmal seien die “Numbers of Hope 3:2” – die nicht an Cordoba erinnern sollen, sondern an bestimmte Absätze in den Evangelien. Am 14. und am 21. Juni finden auf der Jesuitenwiese Familienfeste statt und am 28. Juni, am Vorabend des Finalspiels, laden die Veranstalter ab 17.00 Uhr zum gemeinsamen Feiern in den Stephansdom.

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