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Christbaumbrand: Das tut man im Notfall

Expertentipps: Das tut man beim Christbaumbrand.
Expertentipps: Das tut man beim Christbaumbrand. ©apa
Es kann leider auch am Heiligabend passieren: Wenn allen Vorsichtsmaßnahmen zum Trotz der Christbaum in Flammen steht, gilt erstmal ein Motto: "Ruhe bewahren", so Michael Perzi von der NÖ Landesfeuerwehrschule.
Das ist der Christbaum 2011

Statt dem Kübel Wasser ist dann der tragbare Handfeuerlöscher die bessere Alternative, “um einen effektiven Löschangriff zu starten, so der Brandinspektor. Bei der Frage, ob Pulver- oder Schaumfeuerlöscher empfiehlt Perzi die letztere Variante, da hier der Löschmittelschaden im Wohnbereich geringer sein würde. Aber auch ein Nassfeuerlöscher kann verhindern, “dass durch das Löschen ein größerer Schaden entsteht, als durch den Brand selber.” 

Bei der Brandklasse ist “A” die richtige Wahl, da diese Geräte für Feststoffbrände geeignet sind. Nach dem Entfernen der üblicherweise gelbfarbigen Sicherung geht es dann ans Löschen: “Immer wieder nachlöschen und die Glutnester nicht vergessen, um eine Rückzündung zu verhindern”, lautet der Rat.

Wenn der Christbaum schon zu stark raucht

Vorsicht ist geboten, wenn die Rauchentwicklung bereits stark fortgeschritten ist, was sehr rasch der Fall sein kann, wie der Experte weiß. “Unbedingt in Bodennähe vorgehen”, lautet hier das Gebot um eine drohende Rauchgasvergiftung zu vermeiden. Gelingt der Löschversuch nicht und ist der Brand bereits fortgeschritten, sollte man beim Verlassen der betroffenen Räumlichkeiten die Türen schließen, um ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu erschweren – und natürlich die Feuerwehr unter der Nummer 122 zur Hilfe rufen.

Das zu schnelle Austrocknen des Christbaums, welches das Sicherheitsrisiko erhöht, kann man im übrigen hinauszögern: “Der Baum sollte nach dem Kauf möglichst lange im Freien gelagert werden”, so Perzi, der deshalb auch rät, auf Standorte in der Nähe von Heizkörpern zu verzichten. Nicht sparen heißt es bei der Auswahl der Kerzen, denn selbstlöschende Kerzen sind ein weiteres Präventionsmittel.

(APA)

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