Christ in nordirakischer Stadt Kirkuk entführt

In der nordirakischen Stadt Kirkuk ist am Montag ein Christ entführt worden, der für die staatliche Ölgesellschaft arbeitete. Das berichtete die Polizei in der 250 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt. Angehörige der christlichen Minderheit sind in den vergangenen Jahren besonders häufig Opfer von Terroristen und Erpresserbanden geworden.

Vertreter der Minderheit der Turkmenen in Kirkuk forderten unterdessen die Gründung einer nur aus Turkmenen bestehenden Einheit der Polizei. Nur dadurch sei der Schutz der Turkmenen im Nordirak gewährleistet, erklärten sie. Am Sonntagabend war in der Stadt Mosul ein turkmenischer Politiker ermordet worden.

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