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Chirac gewinnt klar

Amtsinhaber Jacques Chirac hat die Stichwahl um die französische Präsidentschaft am Sonntag klar für sich entschieden. Chirac wurde mit 82,1 % wieder gewählt.

Der Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen erreichte im zweiten Durchgang der Präsidentenwahl 17,9 Prozent der Stimmen. Dies geht aus einer Sonntag abend veröffentlichten Hochrechnung des TV-Sender „TV 5“ hervor.

Der alte und neue Präsident Jacques Chirac erzielte damit das beste Wahlergebnis seit der Einführung der Direktwahl des Staatsoberhauptes vor 40 Jahren. Die Wahlbeteiligung lag den Hochrechnungen zufolge bei etwa 80 Prozent. Das Duell zwischen dem 69-jährigen konservativen Präsidenten und dem 73-jährigen Rechtsaußen Jean-Marie Le Pen stand im Zeichen einer landesweiten Mobilmachung gegen die extreme Rechte.

Allein am 1. Mai gingen in ganz Frankreich mehr als 1,3 Millionen Menschen auf die Straße und demonstrierten gegen Le Pen. In einem beispiellosen Bündnis hatten linke Regierungsparteien, Gewerkschaften, Unternehmer und Kirchenvertreter aufgerufen, Chirac zu wählen. Nie zuvor hatte es eine Stichwahl gegeben, bei der sich nur Kandidaten der Rechten und der extremen Rechten gegenüber standen.

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