China zahlt Opfern in Xinjiang Entschädigung

Sicherheitskräfte im Einsatz
Sicherheitskräfte im Einsatz ©APA (epa)
Chinas Regierung will nach den Unruhen in der Uiguren-Provinz Xinjiang den Familien "unschuldiger Opfer" umgerechnet 21.000 Euro Entschädiung zahlen. Außerdem würden betroffene Familien gut 1.000 Euro Unterstützung für die Bestattungskosten erhalten. Dies gelte sowohl für Han-Chinesen als auch für die muslimische Minderheit der Uiguren, sagte ein Behördensprecher am Samstag.

Nach neuen offiziellen Angaben vom Freitag kamen bei den Unruhen 184 Menschen ums Leben. Erstmals nannten die Behörden auch die Verteilung der Todesopfer auf die unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Demnach starben 137 Han-Chinesen, 46 Uiguren sowie ein Angehöriger der Hui, eine andere muslimische Minderheit.

In der Hauptstadt von Xinjiang, Urumqi, patrouillierten am Samstag weiter Sicherheitskräfte durch die Straßen. Die langen Konvois von Militärtransporten seien aber aus dem Straßenbild verschwunden, berichtete ein Augenzeuge. Die Lage blieb zunächst ruhig.

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