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China stellte Tötung von Schleichkatzen ein

Die Kampagne zur Tötung von 10.000 unter dem Verdacht der Sars-Übertragung stehenden Zibet-Katzen in Südchina ist vorerst ausgesetzt worden. Die Aktion sei am Samstag eingestellt worden.

„Die Tiere, die getötet werden sollten, wurden getötet. Neue Anweisungen von oben haben wir nicht.”

Nach örtlichen Medienberichten wurden jedoch nur 3.900 statt der geplanten 10.000 Zibetkatzen umgebracht. Chinesische Behörden hatten die Schleichkatzenart in der vergangenen Woche zur Tötung freigegeben, nachdem der erste Sars-Fall seit Sommer vergangenen Jahres bestätigt worden war. Wissenschaftern zufolge ist unter Zibetkatzen ein dem menschlichen Sars-Virus ähnlicher Erreger verbreitet.

Weiterer Verdacht fiel auf die Tiere, nachdem eine Kellnerin unter Sars-Verdacht in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Frau hatte in einem Restaurant Gerichte aus Zibetkatzenfleisch serviert. Die Schleichkatzen gelten in Südchina als Delikatesse.

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