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China schickte erstmals Astronauten ins All

Eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 2F“ startete am Mittwoch mit dem Raumschiff „Shenzhou 5“ vom Raumfahrtzentrum am Rande der Wüste Gobi.

Mit seinem ersten bemannten Raumflug wird China nach Russland und den USA die dritte Nation der Erde, die aus eigenen Kräften einen Menschen ins All schicken kann.

Der erste chinesische Astronaut ist der 38-Jährige Yang Liwei aus dem Nordosten Chinas, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Der Flug soll 22 Stunden dauern. Der Astronaut wird dabei 14 Mal die Erde umkreisen. Das Raumschiff soll am Donnerstagmorgen in der Inneren Mongolei landen.

„Shenzhou“ ist eine chinesische Eigenentwicklung, die auf dem russischen Sojus-System basiert, aber größer und leistungsfähiger ist. Das insgesamt 7,8 Tonnen schwere Raumschiff besteht aus einem Orbiter, einem Gerätemodul und der Rückkehrkapsel.

Der seit Wochen erwartete erste bemannten Raumflug ist die Krönung von mehr als zehnjährigen Bemühungen Chinas, einen Astronauten ins All zu bringen. Es soll ein „erster Schritt“ für das ehrgeizige Raumfahrtprogramm des größten Entwicklungslandes der Erde sein.

Geplant sind weitere bemannte Flüge ins All, der Aufbau einer Raumstation bis 2010, der Start eines eigenen Weltraumteleskops in zwei Jahren sowie ein Erprobungsflug zum Mond in drei Jahren.

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