China befürchtet neue Überschwemmungen

Chinas Präsident Hu Jintao hat vor weiteren Überschwemmungen gewarnt, nachdem schwere Regenfälle bereits in mehreren Provinzen des Landes zu Hochwasser geführt haben.

Mehr als 412.000 Chinesen haben nach offiziellen Angaben wegen der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen müssen, mindestens 296 kamen durch die Flut schon ums Leben.

Hu rief Regionalregierungen, Verwaltungen und das Militär auf, ihre Vorkehrungen zum Schutz der Bevölkerung auszuweiten. Zu jeder Zeit und in jedem Teil des Landes müsse in den kommenden Tagen mit weiteren Katastrophen gerechnet werden, warnte eine Zeitung. In China gibt es jedes Jahr zu dieser Zeit schwere Regenfälle, die in einigen Regionen regelmäßig zu Überschwemmungen führen.

In der Küstenprovinz Shandong im Osten wurden einem Bericht der Tageszeitung „China Daily“ zufolge mehr als 6.000 Häuser zerstört und nahezu 3.000 Hektar Ackerfläche überschwemmt. Rund 14.000 Menschen seien dort betroffen. In der zentralchinesischen Provinz Henan seien mehr als 60.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Mindestens 14 Menschen kamen Presseberichten zufolge bei Überschwemmungen in der Provinz Yunnan im Südwesten des Landes ums Leben.

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