Chanel und Wiener Universitäten richten gemeinsames Labor ein

Chanel arbeitet mit Wiener Universitäten zusammen.
Chanel arbeitet mit Wiener Universitäten zusammen. ©APA (Symbolbild)
In Wien wird in Sachen Schönheit geforscht: Die Universität für Bodenkultur (Boku) Wien, die Medizinische Universität Wien und die Forschungsabteilung des Kosmetikkonzerns Chanel wollen gemeinsam der Erforschung von Alterungsprozessen der Haut nachgehen.

“Das Alter hinterlässt nicht nur äußerliche Spuren, sondern geht auch mit Funktionsverlusten einher, die Erkrankungen Tür und Tor öffnen”, so der Biotechnologe Johannes Grillari vom Department für Biotechnologie der Boku heute, Mittwoch, in einer Aussendung. Unter der gemeinsamen Leitung von Grillari und Florian Gruber von der Meduni Wien soll im kürzlich eröffneten “CD-Labor für Biotechnologie der Hautalterung” geklärt werden, welchen Einfluss alternde Zellen und deren Signalstoffe auf die Funktionalität der Haut haben und wie neue pflanzliche oder kosmetische Wirkstoffe die Alterungsprozesse beeinflussen können.

Wirtschaftsministerium zahlt neues Labor

Finanziert wird die Einrichtung des Christian Doppler(CD)-Labors einerseits von der öffentlichen Hand durch das Wirtschaftsministerium, andererseits durch den Industriepartner “Chanel Research and Technology”. Zwischen den Universitäten und dem Unternehmen bestehen bereits seit einigen Jahren Kooperationen. “Unsere Teams werden die Errungenschaften der Forschung in kosmetische Produkte umsetzen, um die individuelle Schönheit jeder Frau noch weiter zu steigern”, wird der Managing Direktor des “Knowledge of the Skin and Woman Beauty Department” bei Chanel Research and Technology, Frederique Morizot, in der Aussendung zitiert.

Universitäten und Chanel arbeiten zusammen

In den Christian-Doppler-Labors soll die Weiterentwicklung anwendungsorientierter Grundlagenforschung gefördert und ein Brückenschlag zwischen Universitäten und der Wirtschaft gelingen. Jedes der maximal sieben Jahre bestehenden Labors wird zur Hälfte von Industriepartnern und durch die gemeinnützige Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) finanziert. Träger des Programms ist das Wirtschaftsministerium. (APA)

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