Chanel lockt mit "Vintage-Versteigerung"

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Die Versteigerung hat in Paris verständlicherweise hunderte Modefans angezogen. Das Auktionshaus Drouot verkauft seit Donnerstagnachmittag knapp sechshundert Kleidungsstücke, Taschen, Accessoires und Schmuck von Chanel aus den vergangenen Jahrzehnten.
Bilder: Chanel-Auktion in Paris

Die günstigsten Stücke wurden auf etwa fünfzig Euro geschätzt, für die teuersten dürfte das Mindestgebot bei 5.000 Euro liegen.

Unter anderem sollte bei der bis Freitag laufenden Auktion ein “Ensemble für den Nachmittag” aus Seidenmousseline versteigert werden, das vermutlich die Modemacherin Gabrielle “Coco” Chanel selbst Ende der 20er Jahre entwarf. Es sollte 1.500 bis 2.000 Euro einbringen.

Coco Chanel hatte vor hundert Jahren ihr erstes Atelier in Paris eröffnet und war 1910 in die Rue Cambon gezogen, wo auch heute noch das Stammhaus der Marke ist. In den 20er Jahren entwarf sie erstmals auch Schmuck und erfand das “kleine Schwarze”. In den Jahrzehnten nach dem Krieg zählten unter anderen die Schauspielerinnen Romy Schneider und Jeanne Moreau zu ihren Kundinnen. Coco Chanel starb 1971. Seit 1983 zeichnet der aus Deutschland stammende Modemacher Karl Lagerfeld für die Kollektionen des Traditionshauses verantwortlich.

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