Champagner statt Prosecco

Immer mehr Menschen buchen Luxusurlaub, statt günstige Herbergen. Ein Trend, den sich die Vier- und Fünfsternhotels zum Vortei machen: Man stockt auf. Und das, obwohl die Auslastung laut Statistik Austria leicht zurück geht.

Von November 2008 bis Oktober 2009 haben die Vier- und Fünfsternhotels ihre Bettenkapazität um 4,5 Prozent auf 241.700 weiter ausgebaut. Auch die Zahl der Betten in privaten Ferienwohnungen/-häusern erreichte mit 197.200 einen neuen Rekordwert, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Zwei- und Einsternbetriebe (130.000) sowie Privatquartiere (124.000) hingegen hatten so wenig Betten wie noch nie.

Insgesamt gab es es im Berichtszeitraum rund 67.200 Beherbergungsbetriebe mit knapp 1,09 Mio. Betten. Damit ist die Anzahl der Betriebe im Vergleich zu 2007/08 um 0,8 Prozent zurückgegangen und die Bettenkapazität um 1,0 Prozent gestiegen.

Bettenauslastung fiel geringer aus

In der Wintersaison 2008/09 standen in den 60.331 geöffneten Betrieben rund 1 Million Betten zur Verfügung. Die Bettenauslastung fiel mit 34,3 Prozent geringer aus als in der Vorjahresperiode, in der ein Rekordwert von 35,2 Prozent erreicht wurde. In den Fünf- und Viersternhotels ging die Auslastung um 2,5 Prozentpunkte auf 49,5 Prozent zurück, in Dreisternbetrieben um 1 Prozentpunkt auf 35,9 Prozent. Leichte Einbußen mussten auch Privatquartiere (19,2 Prozent) und private Ferienwohnungen/-häuser (26,7 Prozent) hinnehmen.

Einen leichten Auslastungsrückgang von 0,6 Prozentpunkten auf 29,6 Prozent gab es auch in der Sommersaison 2009. Fünf- und Viersternhotels verzeichneten ein Minus von 2,9 Prozentpunkten auf 49,9 Prozent. Die Betten in Dreisternbetrieben waren zu 35,0 (36,3) Prozent ausgelastet, jene der Ein- und Zweistern-Kategorie zu 22,3 (22,7) Prozent. Bei Privatquartieren und privaten Ferienwohnungen/-häusern betrug die Auslastung 16,2 bzw. 15,5 Prozent.

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