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Causa Ibiza: Drei Verdächtige weiterhin in Verwahrungshaft

Die drei Verdächtigen befinden sich weiterhin in Verwahrungshaft.
Die drei Verdächtigen befinden sich weiterhin in Verwahrungshaft. ©APA/BARBARA GINDL
Am Mittwoch befanden sich jene drei Verdächtigen, bei denen Hausdurchsuchungen rund um das Ibiza-Video stattfanden, weiterhin in Verwahrungshaft.
Festnahmen und Hausdurchsuchungen in Wien

Nach Razzien und Festnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen zum Ibiza-Video, das die türkis-blaue Regierung gesprengt hatte, haben sich am Mittwoch drei Verdächtige weiter in Verwahrungshaft befunden. Über eine etwaige Untersuchungshaft des Trios muss spätestens morgen, Donnerstag, entschieden werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien der APA.

Details zu den Ermittlungen gibt es keine, da es sich um einen Verschlussakt handelt. Unter anderem bestehe aber der Verdacht der Nötigung, gefährlichen Drohung, Urkundenfälschungen und Erpressung.

Ibiza-Affäre: Drei Razzien in Wien und Salzburg

Tags zuvor waren auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien drei Razzien durchgeführt worden. Zwei davon in Wien, eine offenbar in Salzburg. Dabei kam es zu mehreren Festnahmen. Die Verdächtigen dürften laut Medienberichten aus dem Umfeld des involvierten Privatdetektivs stammen, der eine Schlüsselrolle beim Ibiza-Video gespielt haben soll und als Begleiter der vermeintlichen Oligarchen-Nichte auftrat. Unter den Verdächtigen sollen sich etwa der Geschäftsführer einer Consulting-Firma sowie dessen Mitarbeiterin - die Ex-Freundin des Detektivs - befinden.

Zudem sollen zwei der Festgenommenen, ein 39-jähriger Österreicher und ein 52-jähriger Serbe, in Salzburg wohnhaft sein. Ihnen wird zur Last gelegt, die im Video als Oligarchin auftretende Frau rekrutiert und eingeschult sowie Urkunden gefälscht zu haben.

Dedektiv soll "mindestens 400.000 Euro" für gesamtes Material verlangt haben

Laut der Festnahmeanordnung, aus der einige Medien zitierten, soll der bereits bekannte involvierte Detektiv einen Komplizen aufgefordert haben, "mindestens 400.000 Euro" von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache für das gesamte Material zu verlangen. Zudem sollen die Männer die Filmaufnahmen in der Villa auf Ibiza organisiert und durchgeführt haben, um anschließend "potenzielle (Kauf-) Interessenten für die Aufnahmen vom 24. 7. 2017 zu suchen".

(APA/Red)

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