Carter und Mandela wollen Irak besuchen

Die beiden Friedensnobelpreisträger und früheren Staats-präsidenten Jimmy Carter und Nelson Mandela wollen nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ nach Bagdad reisen.

Zusammen mit anderen Persönlichkeiten wollten sie vom irakischen Staatschef Saddam Hussein Zugeständnisse einfordern, um einen Krieg zu verhindern. Zur Vorbereitung der Initiative sei der frühere Leiter des UNO-Hilfsprogramms für den Irak, Hans Graf von Sponeck, bis zum Montag in Bagdad gewesen.

„Wir wollten die Bedingungen für die Reise klären und den Irakern klar machen, dass wir eindeutige Zeichen von ihnen erwarten“, sagte von Sponeck, derzeit Berater des Zentrums für wirtschaftliche und soziale Rechte in New York der Zeitung. Zur Kontrolle der Einhaltung von Menschenrechten im Irak könnte eine ständige Beobachtungsstelle der UN eingerichtet werden, deren Mitarbeiter sich frei bewegen sollen. Bei seinen Gesprächen mit dem irakischen Vizeregierungschef Tarek Aziz habe er Bereitschaft gespürt, sagte von Sponeck. Nun müssten Taten folgen.

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