Cartellverband fordert sofortiges Handeln

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Kirchen-Sex-Affäre: Vorstand des ÖCV befürchtet durch aktuelle Diskussion Schaden für Kirche und Gläubige - Von katastrophalem Krisenmanagement ist die Rede.

Der Vorstand des Österreichischen Cartellverbandes (ÖCV) appellierte am Donnerstag eindringlich an die Verantwortlichen in der Diözese St. Pölten, ein klares Signal zur Beendigung der „skandalösen Missstände“ zu setzen: „So kann das im Sinne der katholischen Kirche sicher nicht weitergehen. Hier sind klare Missstände zu Tage getreten, die sofort entsprechendes Handeln erfordern“, hieß es in einer Aussendung. Bisher hätten die Verantwortlichen ein „katastrophales Krisenmanagement“ an den Tag gelegt, das letztendlich zum Schaden der Kirche und tausender Gläubiger gehe.

Als eine der größten katholischen Laienorganisationen betont der ÖCV, dass er derartige Vorfälle, wie sie sich im Priesterseminar der Diözese St. Pölten ereigneten, „aufs schärfste verurteilt, vor allem auch deshalb, weil derartige Vorfälle ein völlig falsches Bild der katholischen Kirche in Österreich zeichnen“. Im Cartellverband gebe es eine Reihe von Geistlichen, „die ihr gesamtes Leben wertvollste Arbeit für die Gesellschaft und die Kirche leisten, die diese Situation zu tiefst bedrückt und belastet.“

Redaktion: Christian Wata

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