"Carmusement Rides": Wiener Firma plant Achterbahn für Autos

Rollercoaster-Restaurant-Erfinder Michael Mack sorgt mit einem futuristischen Konzept für Aufsehen.
Rollercoaster-Restaurant-Erfinder Michael Mack sorgt mit einem futuristischen Konzept für Aufsehen. ©ROLLERCOASTERRESTAURANT® Vienna
Rollercoaster-Restaurant-Erfinder Michael Mack konzipiert Achterbahnen und Riesenräder, mit denen Autos durch die Lüfte "fliegen" könnten.

Es klingt eher nach Science Fiction als nach einem Geschäftsmodell – doch die Erfinder glauben an ihre Idee: Achterbahnen oder Riesenräder für Autos. Konzipiert werden diese derzeit von einer Wiener Firma. Die Realisierung erscheint zumindest den Projektverantwortlichen nicht utopisch: Laut dem Initiator Michael Mack gab es bereits Gespräche mit interessierten Vergnügungspark-Betreibern.

Als Beweis dafür, dass auch ungewöhnliche Konzepte funktionieren können, sieht Mack sein “Rollercoaster-Restaurant” im Wiener Prater. Dort flitzen Speisen und Getränke auf Schienen zu den Gästen. Laut Mack kommt die neuartige Gastro-Lösung gut an, inzwischen gibt es auch Franchise-Betriebe in anderen Ländern.

“Carmusement”: Pläne erregen Aufmerksamkeit

Nun wurden Patente für die Schaffung noch größerer Vergnügungsbetriebe angemeldet – etwa für ein Riesenrad, in dessen Gondeln jeweils ein Auto Platz findet. Auch die Achterbahn-Idee funktioniert – jedenfalls in der am Donnerstag präsentierten Computer-Animation – nach einem ähnlichem System. Das Mega-Fahrgeschäft würde sogar mit einem Looping aufwarten.

Wie Mack verriet, haben sich Betreiber von Freizeitparks bereits interessiert gezeigt. So gibt es bereits etwa Kontakt zu einem chinesischen Unternehmen. Mack sieht die Chance für seine Idee tatsächlich eher im asiatischen oder amerikanischen Raum. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate sieht er als möglichen Markt.

Für europäische Städte hat er aber ebenfalls Vorschläge parat. Er empfiehlt den Bau von Seilbahnen für Autos: “Man könnte damit städtische Verkehrsprobleme lösen.” Die Umsetzung seiner Ideen würde mit Partnerfirmen erfolgen, wobei die Technik im Prinzip existiere, wie er betonte. So könnte man etwa mit dem Wiener Riesenrad ebenfalls problemlos Autos transportieren, zeigte er sich überzeugt.

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