Caritas-Flüchtlingsprojekt "Kompa" in Klosterneuburg gestartet

Das Projekt will "nachbarschaftliche Begegnungen" fördern.
Das Projekt will "nachbarschaftliche Begegnungen" fördern. ©APA/Sujet
Die Caritas der Erzdiözese Wien startet in Klosterneuburg (Bezirk Wien-Umgebung) das Flüchtlingsprojekt "Kompa". Bis Ende Mai sollen "nachbarschaftliche Begegnungen" zwischen der Bevölkerung und den in der Magdeburg-Kaserne untergebrachten Kriegsflüchtlingen inklusive Informationsaustausch organisiert werden.

Ermöglicht wurde das Projekt durch Spenden. Mit der Umsetzung sei ein weiterer “Brückenschlag” in Klosterneuburg gelungen. Geplant sind etwa Diskussionsveranstaltungen, kulturelle Begegnungen in Kooperation mit dem Essl-Museum sowie gemeinsame Ausflüge.

Die Themen reichen von Religion über Informationen zu den Herkunftsländern der Flüchtlinge, Kriegserfahrungen, Mehrsprachigkeit bis hin zu Bildung. Daneben soll auch in etwaigen Konfliktsituationen vermittelt werden.

Flüchtlingsprojekt “Kompa”: “Solidarität”

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) schätzte sich laut Aussendung “glücklich”, eine Stadt führen zu dürfen, in der so viele bereit seien, mit Sach- und Geldspenden zu helfen.

Klosterneuburg setze mit der Beherbergung der Flüchtlinge ein “Zeichen der Solidarität”, betonte Klaus Schwertner, Generalsekretär der Caritas der Erzdiözese Wien. Unterstützung bekommt das Projekt auch vom Innenministerium.

(APA)

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