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Caps mit kleinerem Budget und größeren Ambitionen

Capitals starten in die neue Saison
Capitals starten in die neue Saison ©vienna.at/sportsshooter.at
Die Vienna Capitals gehen mit einem etwas kleineren Budget als im Vorjahr in die Erste Bank Eishockey Liga und gelten dennoch als Herausforderer Nummer eins der beiden Vorjahresfinalisten KAC und Red Bull Salzburg.

Die Caps starten am Freitag (19.15) mit dem Heimspiel gegen die Black Wings Linz in die Saison, bereits am Donnerstag erfolgt ein wohl wichtigerer Schritt für eine erfolgreiche Zukunft. Um 11.00 Uhr wird der Spatenstich für den Ausbau der Albert-Schultz-Halle unternommen, in der die Caps ab Herbst 2010 vor bis zu 7.000 Zuschauern spielen können.

“Das ist ein Quantensprung, der Beginn einer neuen Ära des Eissports in Wien. Wir müssen diese Chance nützen”, erklärte Capitals-Präsident Hans Schmid. Statt Rücktritt, den er zu Jahresbeginn noch laut angedacht hatte, ist Schmid voller Zuversicht. Mehr Chancen, weil die neue Halle mehr Eiszeit für den Nachwuchs bringen soll, dazu auch die Vision, einmal auch in einer anderen Liga mitspielen zu können. Die russische KHL hat schon vorgefühlt, die Halle wäre aber nur eine Voraussetzung, ein Budget weit jenseits derzeitiger Größe mindestens eine zweite.

Heuer wurde das Budget leicht reduziert, weil sich “die Gagen normalisiert” haben, wie Schmid erklärte. Dennoch fühlen sich die Wiener gerüstet. Der Meister von 2005 ist zuletzt viermal in Folge im Halbfinale gescheitert, in dieser Saison wollen die Capitals zumindest eine Stufe höher. “Unser Ziel ist das Finale, dann ist alles möglich”, erklärte Schmid.

Trainer Kevin Gaudet hat dafür einige Verstärkungen bekommen. Die slowenischen Brüder David und Marcel Rodmann sind aus Jesenice zurückgekommen, dazu sollen Ales Kranjc und Innsbruck-Heimkehrer Philippe Lakos der Defensive Halt geben. Im Tor ist Frederic Cassivi die neue Nummer eins. Dazu konnten Leistungsträger wie Pat Lebeau, Benoit Gratton und Rafael Rotter gehalten werden. Mit Daniel Nageler sowie den Testspielern Christoph und Lukas Draschkowitz und Youssef Riener, die demnächst einen Vertrag unterschreiben sollen, sollen auch einige Talente ihre Chance bekommen. Immerhin acht Wiener sind dadurch im Kader.

“Wir haben unsere Mannschaft verbessert und auch Geld eingespart”, erklärte Coach Gaudet, der feststellte: “Wir möchten alle Meister werden.” Gaudet stellt sich demnach immer die Frage, wie kann man die Nummer eins schlagen. “Mit Schnelligkeit”, ist für heuer seine Antwort. “Wir versuchen, eine schnellere Mannschaft zu stellen. Wer kämpft und läuft, kann immer gewinnen”, so der Kanadier.

Für ihn sind wie für fast alle seiner Kollegen Meister KAC und Vizemeister Salzburg die Top-Favoriten, wobei auch er die Ergebnisse der Salzburger in der Vorbereitung (Siege über Zürich Lions, ZSKA Moskau) hervorhebt. “Das war unglaublich, sie sind daher am Anfang der Favorit.” Die erste Standortbestimmung gegen die beiden großen Konkurrenten gibt es bereits in den ersten eineinhalb Wochen in Wien. Nach dem Auftakt gegen Linz ist am Sonntag der KAC zu Gast, nach dem Auswärtsspiel in Szekesfehervar (18.9.) kommt es am Sonntag in einer Woche (20.9.) zum Kräftemessen mit den Red Bulls.

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