Capitals schießen Laibach mit 8:1 vom Eis

Fünf Spiele - fünf Siege. Die Vienna Capitals schossen Lieblingsgegner Laibach diesmal gar mit 8:1 aus der Albert-Schultz-Halle. Bilder 

Die Wiener mussten aufgrund der Sperre von Ignatjevs gegen Ljubljana vier Punkte vorgeben, weshalb Trainer Gaudet auf Juha Riihijärvi verzichtete. Der Finne saß ebenso auf der Tribüne wie die Verletzten Altmann, Fox, Rotter und auch der wieder genesene Healey. Trotz des schwer dezimierten Kaders gaben die Capitals von Beginn an den Ton an und gingen in der 10. Minute durch Andreas Judex verdient in Führung.

Mit einem Doppelschlag der Capitals durch Marc Tropper (21.) und Raimund Divis (22.) begann das zweite Drittel, Laibach hatte wenig entgegen zu setzen. Nach dem zweiten Treffer von Marc Tropper (31.) wechselte Ljubljana den Tormann, was den Slowenen aber wenig half. Patrick Lebeau, der zuvor bereits zwei Assists gegeben hatte, erhöhte mit einem Shorthander (34.) auf 5:0.

Im Schlussdrittel schalteten die Capitals zunächst einen Gang zurück. Kevin Gaudet gab nach der klaren Führung im Hinblick auf das Villach-Spiel am Sonntag auch den Jungen Caps Peter Schweda und Gerald Lederer Eiszeit. In der 48. Minute machte dann Sean Selmser das halbe Dutzend voll. Der Stürmer netzte trocken aus spitzen Winkel ins kurze Kreuzeck. Patrick Lebeau avancierte mit zwei weiteren Toren zum 7:0 (55.) und 8:0 (58.) zum Mann des Spiels. Ropret verpatzte Caps-Goalie Labbé 116 Sekunden vor dem Ende mit dem Ehrentreffer zum 8:1 ein Shut-out.

Die Wiener bauten mit dem Sieg ihre aktuelle Heimserie auf sechs Siege en suite aus. Für die Laibacher war es nach zuletzt zwei überraschenden Erfolgen gegen Salzburg und Jesenice ein Rückschlag im Kampf um einen Play-off-Platz der Top Acht, der Rückstand auf die achtplatzierten Grazer beträgt aktuell allerdings nur einen Zähler.

Capitals-Headcoach Kevin Gaudet: “Wir waren läuferisch klar besser. Die beiden schnellen Tore zu Beginn des Mitteldrittels waren die Vorentscheidung. Danach haben wir noch einige schöne Kombinationen gezeigt und auch dem Publikum noch etwas geboten. Wenn wir diese Leistung gegen Villach wiederholen können, sehe ich dem Spiel zuversichtlich entgegen.”

Ergebnisse der 40. Runde in der Erste Bank Eishockey Liga vom Freitag:

Vienna Capitals – Olimpija Ljubljana 8:1 (1:0,4:0,3:1)
Wien, 4.000, SR Tschebull
Tore: Judex (10.), Tropper (21., 31.), Divis (22.), Lebeau (34./SH, 55./PP, 58./PP), Selmser (48./PP) bzw. Robred (59.)
Strafminuten: 12 bzw. 20

HC TWK Innsbruck – Graz 99ers 2:1 n.V. (0:0,0:1,1:0-1:0)
Innsbruck, Tiroler Wasserkraftarena, 2.400, SR Altersberger
Tore: Unterluggauer (53./PP), Bellissimo (63.) bzw. Herzog (22.)
Strafminuten: 4 bzw 6

KAC – Red Bull Salzburg 4:1 (1:0,2:0,1:1)
Klagenfurter Stadthalle, 5.000 (ausverkauft), SR Schimm
Tore: Ratz (15./PP), Brown (33./SH), Craig (40./PP, 60./empty net) bzw. Kalt (47./PP)
Strafminuten: 8 plus 10 Disziplinar Brown bzw. 16 plus 10 Disziplinar für Bootland, P. Harand

VSV – Alba Volan Szekesfehervar 3:1 (1:0,0:1,2:0)
Villacher Stadthalle, 3.800, SR Veit
Tore: Lanzinger (13.,51.), Petrik (42.) bzw. Palkovics (23./PP)
Strafminuten: 6 bzw. 10

EHC Liwest Linz – HK Acroni Jesenice 4:1 (2:1,0:0,2:0)
Linz, 2.600, SR Cervenak
Tore: Matthiasson (12./PP, 52./PP), Schlacher (12., 57.) bzw. Strömberg (4./PP)
Strafminuten: 12 bzw. 12

Tabelle:
  1. KAC                       40 28 12  157:108  59
  2. Vienna Capitals           40 24 16  142:118  53
  3. Black Wings Linz          40 23 17  131:105  49
  4. VSV                       40 22 18  129:110  48
  5. Red Bull Salzburg         40 22 18  147:119  47
  6. HK Jesenice               40 20 20  137:142  44
  7. HC TWK Innsbruck          40 18 22  115:134  41
  8. Graz 99ers                40 15 25   88:123  35
  9. Olimpija Laibach          40 15 25  100:145  34
 10. Alba Volan Szekesfehervar 40 13 27   89:131  32

Paarungen der 41. Runda am Sonntag, 4. Jänner (18:00 Uhr):
Vienna Capitals – VSV
EHC LIWEST Black Wings Linz – Olimpija Laibach
Graz 99ers – KAC
HK Acroni Jesenice – HC TWK Innsbruck
Alba Volan Szekesfehervar – Red Bull Salzburg

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