Capitals gegen Salzburg chancenlos

Salzburg bleibt der Angstgegner der Capitals. Die Wiener verloren auch das vierte Saisonduell deutlich mit 1:4. Bilder vom Spiel 

Mit einem ungefährdeten 4:1-Erfolg in Wien beendete Meister Red Bull Salzburg die sieben Spiele andauernde Siegesserie von EBEL-Tabellenführer Vienna Capitals.

Die Wiener starteten schwerfällig ins Spiel, die Salzburger waren im ersten Drittel die aktivere und spritzigere Mannschaft und erspielten sich Chance um Chance. Im 4-3-Powerplay gelang dem Amerikaner Lee Sweatt der verdiente Führungstreffer für die Gäste (7.). Auch in zwei Powerplays gelang den Capitals nur wenig, von der numerischen Überlegenheit war am Eis kaum etwas zu bemerken. Durch schnelle Konter schufen die Salzburger immer wieder Überzahl-Situationen vor dem Tor von Caps-Goalie Labbe, der 16 Schüsse parieren konnte. Gegen den Treffer von Ex-Capital Manuel Latusa, der die Scheibe aus kurzer Distanz zum 0:2 ins Netz zirkelte, war Labbe aber machtlos (20.).

Die Capitals kamen zwar bemüht aus der Kabine, fanden aber gegen das aggressive Forechecking der Salzburger erneut keine Mittel. Die Mozartstädter blieben gefährlicher und stets mindestens einen Schritt schneller – das 0:3 durch einen verdeckten Schuss von Mairitsch (26.) war die logische Folge. Mitte des Drittels stellte Caps-Trainer Gaudet auf drei Linien um. Die Capitals erfingen sich und kamen zu ihren ersten nennenswerten Chancen: Teppert und Dolezal scheiterten jedoch an Salzburg-Goalie Parise.

Zu Beginn des Schlussabschnitts gelang den Capitals auch in einem vierminütigen Powerplay nichts Zählbares. Die Wiener erhöhten jedoch den Druck und erzwangen kurz darauf ein erneutes 5-3-Überzahlspiel. Kapitän Darcy Werenka sorgte nach 50 Minuten per Schlagschuss für das 1:3. Die Capitals drückten vehement auf den Anschlusstreffer. Das Tor machten allerdings die Salzburger. Nach einem Abspielfehler von Riihijärvi spritzte Hughes dazwischen und bezwang Labbe im direkten Duell zum entscheidenden 1:4 (58.).

Martin Mairitsch (Torschütze, Salzburg): „Wir haben mit viel Tempo und Forechecking gespielt, das mögen die Wiener anscheinend nicht.”

Kevin Gaudet (Headcoach Capitals): „Es war unser viertes Spiel in sechs Tagen. Das Team war im Kopf leer. Es ist eben schwer, alle zwei Tage eine Top-Leistung zu bringen. Die Salzburger waren hungriger und haben verdient gewonnen.”


Vienna Capitals – Red Bull Salzburg 1:4 (0:2,0:1,1:1)
Schultz-Halle, 4.200, SR Trilar
Tore: Werenka (50./PP) bzw. Sweatt (7./PP), Latusa (20.), Mairitsch (26.), Hughes (59.). Strafminuten: 8 bzw. 12 plus 10 Trattnig

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