Capitals besiegen Laibach klar

©sportreport.at/Andreas Urban

In der 16. Runde der Erste Bank Eishockey Liga gastierte Olimpija Ljubljana in Wien. Aufgrund eines starken Schlussdrittels gewannen die Vienna Capitals klar mit 6:1 (1:0, 2:1, 3:0). Francois Fortier und Rafael Rotter gelang jeweils ein Doppelpack für die Gastgeber.

Ausgeglichener erster Abschnitt

Die ersten zwanzig Minuten verliefen in der Albert-Schultz-Halle ausgeglichen mit leichten Chancenübergewicht für die Capitals. Für den ersten Treffer des Abends sollte Capitals Torjäger Francois Fortier sorgen. Nach einer Attacke von Berlisk entschied Schiedsrichter Gebei auf Penalty. Diese Möglichkeit ließ sich der Kanadier nicht nehmen (9.). Es sollte, in einem ausgeglichenen Eröffnungsdrittel, der einzige Treffer bleiben.

Blitzstart der Capitals mit Mittelabschnitt – Spiel bleibt weiter ausgeglichen

Im Mittelabschnitt erwischten die Gastgeber einen Traumstart. Nach nur 18 (!) Sekunden erhöhte Torjäger Fortier auf 2:0. Die Gäste aus Laibach zeigten sich davon aber nur mäßig beeindruckt und drückten aufs Tempo. Die Capitals wurden phasenweise tief in das eigene Verteidigungsdrittel gedrängt. Torhüter Penker und die notwendige Portion Glück bewahrten die Gastgeber vor einem Verlusttreffer.

In der 34. Minute gelang den Gästen aus Laibach der erste (und einzige) Treffer des Abends. Petr Sachl krönte einen Alleingang mit einem satten Schuss unter die Latte – Capitals Torhüter Penker war chancenlos. Knapp drei Minuten später stellte Capitals Stürmer Rafael Rotter in Überzahl den alten Abstand wieder her.

Capitals entscheiden Spiel im letzten Abschnitt

 In den ersten Minuten des letzten Abschnitts plätscherte das Spiel dahin. In der 49. Minute setzten die Capitals wieder das erste Ausrufezeichen. Nach idealer Vorarbeit von Benoit Gratton fuhr Rafael Rotter alleine auf Torhüter Pintaric zu und ließ diesen keine Abwehrchance.

Die Gäste aus Laibach riskierten in der Folge weiter alles. Trainer Järvenpää nahm bereits acht Minuten vor dem Spielende den Torhüter in Überzahl vom Eis. Die Slowenen waren dem zweiten Treffer sehr nahe. Die Tore machten aber die Capitals. Kraxner (56.) und Rebek (59.) sorgten für den Endstand. Der vermutlich klare 6:1-Sieg der Capitals täuscht über das wahre Kräfteverhältnis hinweg. Die Slowenen waren über weite Strecken ebenbürtig scheiterten jedoch an ihren schwachen Abschlussleistung vor dem Tor.

Kevin Gaudet (Vienna Capitals): Wir haben sehr gut begonnen und uns viele Chancen heraus gearbeitet. Laibach hat sehr gut gespielt aber Goalie Jürgen Penker hat ihnen den Nerv gezogen. Er hat heute wieder großartig gespielt.

Kevin Kraxner (Vienna Capitals): Es war ein hartes Stück Arbeit. Laibach war der erwartet schwere Gegner. Sie haben uns das Leben schwer gemacht. Wir haben am Ende aber verdient gewonnen weil wir mehr und die bessere Chancen hatten.

Hannu Järvenpää (Laibach): Wenn du keine Tore erzielst gewinnst du keine Spiele. Die Capitals haben ihre Chancen ausgenutzt und dadurch das Spiel gewonnen. Es war nicht das erste Spiel wo wir knapp verloren haben. Das ist eine Sache des Kopfes.

Vienna Capitals vs. Ljubljana 6:1 (1:0 2:1 3:0)

Albert-Schultz-Halle, 3.000 Zuschauer, SR Gebei

Tore: Fortier (9./Penalty, 21.), Rotter (37./PP, 49.), Kraxner (56.), Rebek (59./PP) bzw. Sachl (34./PP)

Strafminuten: 12 bzw. 10

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