C&A trotzt der Krise

Mit ihrem Angebot preiswerter Bekleidung für die ganze Familie trotzt die Textilhandelskette C&A in Europa der Krise. C&A zeigt sich verführerisch

Das Unternehmen steigerte im Geschäftsjahr 2008/2009 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 3 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro. “Damit sind wir in einem insgesamt schrumpfenden europäischen Markt abermals gegen den Branchentrend gewachsen”, sagte der Sprecher von C&A Europa, Andreas Seitz, am Mittwoch in Düsseldorf. Auch mit der Gewinnentwicklung sei man zufrieden. Konkrete Angaben zum Ergebnis macht das Familienunternehmen traditionell nicht.

In Deutschland steigerte der Billiganbieter seinen Umsatz allerdings nur leicht um 0,6 Prozent und verbesserte seinen Marktanteil auf 8,9 Prozent. Deutliche höhere Wachstumsraten verbuchte C&A auf der iberischen Halbinsel und in Osteuropa. Dagegen musste das Unternehmen in Frankreich und den Niederlanden leichte Umsatzeinbußen verkraften.

Trotz der Krise hält der Konzern an seinem Wachstumskonzept fest. Bis 2011 soll die Zahl der Filialen von derzeit 1.337 auf rund 1.600 steigen. “Wir wollen aus der Krise gestärkt hervorgehen”, sagte Seitz. Die Gesamtinvestitionen werden zwischen 2009 und 2011 mit rund 600 Mio. Euro allerdings um rund 100 Mio. Euro geringer ausfallen als in den vergangenen drei Jahren.

Bei seiner Wachstumsstrategie setzt der Konzern nicht nur auf neue C&A-Filialen, sondern auch auf die 2008 gestartete neue Diskont-Kette “avanti”. Auch das erst vor gut einem halben Jahr in Deutschland begonnene Online-Geschäfts und das Angebot an Finanzdienstleistungen – Autoversicherungen, Raten- und Dispokredite – sollen ausgebaut werden.

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