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BZÖ will definitiv antreten

Das BZÖ will bei der Gemeinderats- bzw. Landtagswahl in Wien antreten. Das bekräftigte der Wiener BZÖ-Chef Günther Barnet bei einer Pressekonferenz am Montag.

Der Spitzenkandidat werde erst bei Abgabe der Wahllisten vier bis sechs Wochen vor der Wiener Wahl bekannt gegeben, meinte Barnet. Ex-FPÖ-Klubchef Peter Westenthaler steht laut Barnet als Spitzenkandidat jedoch „noch immer zur Diskussion“.

“Kontrapunkt zu Strache und zur SPÖ”


„Wir machen das, um einen Kontrapunkt zu setzen gegen die Politik der Strache-FPÖ in Wien, aber auch gegen die Wiener SPÖ, die weder sozial noch demokratisch ist“, erklärte Barnet. Er selbst werde gemeinsam mit der stellvertretenden Bundesobfrau des Bündnisses, Heike Trammer und der geschäftsführenden Klubobfrau im Wiener Gemeinderat, Heidrun Schmalenberg auf der ersten Plakatserie des BZÖ ab dem 13. Juli in Wien zu sehen sein. Der Slogan des Plakats: „Der Mensch ist wichtiger als das System“.


„Uns ist der Mensch wichtiger als eine negative Gemeinschaft“, erklärte Barnet. Gemeint sei damit die Bürokratie in Wien. Über den Unterschied zur FPÖ „könnte man lange Sätze bilden“, meinte Barnet. Mit einem Wort gesagt sei dies aber „Toleranz“.


„Die Leute wollen mit uns reden“, erklärte Barnet. Den Kontakt mit den Wienern wolle man bei bei „lustigen Werbestandln“ suchen. Das Wahlkampf-Fairness-Angebot der Wiener SPÖ wolle das BZÖ-Wien annehmen, kündigte er an.


Barnet gab sich zuversichtlich, dass das BZÖ-Wien die Fünf-Prozent-Hürde und damit den Einzug in den Wiener Gemeinderat bzw. Landtag schaffen werde. Nach der letzten Umfrage, die eine „andere Partei“ in Auftrag gegeben habe, wie Barnet mysteriös meinte, sei das aber „kein Problem“. „Seit der Gründung haben wir jedes Monat ein Prozent mehr“, sagte er.


„Wir haben kein Frauenprogramm“, meinte Schmalenberg. Vielmehr seien die „spezifischen Probleme von Männern und Frauen“ Programm des BZÖ. Die zur Verfügung stehenden Mittel für den Wahlkampf wolle man „sparsam, aber effizient“ einsetzen, erklärte Schmalenberg. Als inhaltliche Schwerpunkte nannte sie die Themen Wohnen, Gesundheit, Soziales und Bildung.


Mit der Sommerkampagne ziele man auf die Mittelschicht, sehr junge Wähler ab 16 Jahren (bei der Wiener Gemeinderats- bzw. Landtagswahl im Herbst erstmals zugelassen, Anm.) sowie „viele, die schon lange überhaupt nicht mehr zur Wahl gegangen sind“, so Schmalenberg.

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