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BZÖ und KPÖ mit prominenter Unterstützung

Den Umfragen nach schaut es für KPÖ und BZÖ mit dem Einzug in den Wiener Gemeinderat schlecht aus. Mit prominenter Unterstützung in der Schlussphase der Kampagne für die Wahl am 23. Oktober wollen sie daher noch einmal mobilisieren, berichtet der „Kurier“.

Der steirische Kommunist Ernest Kaltenegger wird von Inseraten, Foldern und Plakaten der KPÖ lachen. Und in der BZÖ-Zeitung macht Ex-Klubchef Peter Westenthaler Stimmung für die Orangen.

KPÖ-Vorsitzender Walter Baier kann sich darüber hinaus vorstellen, mit Kaltenegger, der erst am vergangenen Sonntag den Einzug in den steirischen Landtag geschafft hat, auch bei der Nationalratswahl zu punkten: „Es ist nahe liegend, dass sich Menschen, die in derselben Partei sind, bei Wahlkämpfen unterstützen. Außerdem steht Kaltenegger für eine Politik, die dem Sozialen Priorität einräumt – das ist auch die Politik der KPÖ in Wien und im Bund.“

Für das Wiener BZÖ will Spitzenkandidat Hans-Jörg Schimanek will jene ansprechen, „die 2002 Vizekanzlerin Riess-Passer und Westenthaler ihr Vertrauen geschenkt haben“. Westenthaler wirbt denn auch im BZÖ-Blatt und wird im Wahlkampf auftreten: „Ich versuche, einstige FP-Wähler, die zu Hause bleiben wollen, für das BZÖ zu gewinnen, den legitimen Nachfolger der FPÖ.“ Auch im Wahlkampf wird Westenthaler dabei sein. Riess-Passer bleibt zwar dabei, sich politisch nicht zu engagieren. Sie empfiehlt Schimanek aber indirekt:
„Ich schätze ihn sehr. Für ihn ist der kleine Mann kein Schlagwort. Er geht aus ehrlichem Interesse auf Menschen zu, nicht nur vor Wahlen.“

Für die FPÖ erwartet Westenthaler katastrophale Niederlagen im Burgenland und in Wien. „Danach ist eine Rebellion gegen Parteichef (Heinz-Christian) Strache möglich.“ Sei dieser samt Getreuer weg, könne man über die Wiedervereinigung nachdenken. Über eine „Sammelbewegung“ zu räsonieren, wie das Jörg Haider tut, sei zu früh:
„Jetzt sollte man vermitteln, wie wichtig es ist, das BZÖ zu unterstützen.“

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